News

11-12.05.2019

U18w Bayerische Meisterschaft - Mehzrweckhalle

11.05.2019

Game 1

TSV Nördlingen vs. TV Schwabach 23-40

TSV Nördlingen vs.  MTV München 83-67

12.05.2019

Semi-Final

TSV Nördlingen vs. Jahn München 39-52

3rd Place

TSV Nördlingen vs. Fibalon Baskets Neumarkt 77-29

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06.05.2019

Südbayerische Meisterschaft der U12

Am letzten Wochenende war die männliche U12 des TSV zu Gast im Trainingsleistungszentrum des FC Bayern Basketball, um die Südbayerische Meisterschaft auszuspielen. Gegner waren die BG Leitershofen/Stadtbergen als 2. der Bezirksoberliga Schwaben, sowie die ersten beiden Plätze der Bezirksoberliga Oberbayern, der FC Bayern und die Mannschaft von Jahn München...

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04.-05.05.2019

U12 Bayerische Meisterschaft - Qualirunde Südbayern

Nachwuchsleistungszentrum - FC Bayern München

 

04.05.2019

13:15 Uhr TSV Nördlingen vs. BG Leitershofen/Stadtbergen 80-40 (24-6;13-17;26-11;17-6)

 

18:00 Uhr TSV Nördlingen vs. TS Jahn München 38-121 (13-30;2-25;11-29;12-37)

 

05.05.2019

12:15 Uhr FC Bayern München vs. TSV Nördlingen 107-54 (35-12;25-16;25-13;22-13)

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RL Südost - 2.Regionalliga Süd 2018/2019

Tabelle - 2. Regionalliga Süd (2RLS)

2018/2019

 

 

Rang 

 

Name 

 

Spiele 

 

W/L 

 

Pkte 

 

Körbe 

 

Diff. 

 

1

FC Bayern München BBall 3

22

20/2

40

1784 : 1394

390

2

TSV 1861 Nördlingen

22

19/3

38

1923 : 1729

194

3

Dachau Spurs

22

15/7

30

1774 : 1555

219

4

TSV 1884 Wolnzach

22

14/8

28

1627 : 1552

75

5

TV 1862 Passau

22

11/11

22

1656 : 1694

-38

6

MÜNCHEN BASKET

22

10/12

20

1651 : 1708

-57

7

BG Leitershofen/Stadtb. 2

22

9/13

18

1713 : 1816

-103

8

DJK SB München

22

9/13

18

1527 : 1680

-153

9

TSV Weilheim

22

8/14

16

1710 : 1767

-57

10

MIL Baskets Milbertshofen

22

7/15

14

1537 : 1639

-102

11

TSV Jahn Freising

22

6/16

12

1653 : 1770

-117

12

Green Devils Schrobenhausen

22

4/18

8

1616 : 1867

-251

 

Game Schedule - 2. Regionalliga Süd (2RLS)

2018/2019

 

Game Day Datum/Time Home Team Away Team Venue

1

29.09.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

BG Leitershofen/Stadtb. 2

83-74 (22-12;14-21;21-18;26-23)

2

06.10.2018 15:00

FC Bayern München Basketball 3

TSV 1861 Nördlingen

73-61 (23-22;24-17;9-13;17-9)

3

13.10.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TSV Jahn Freising

105-61 (31-16;21-18;31-14;22-13)

4

20.10.2018 19:30

DJK SB München

TSV 1861 Nördlingen

109-76 (29-17;16-22;25-18;39-19)

5

27.10.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

Dachau Spurs

90-78 (24-21;26-20;20-21;20-16)

6

10.11.2018 19:45

MIL Baskets Milbertshofen

TSV 1861 Nördlingen

65-82 (14-21;22-22;12-19;17-20)

7

17.11.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TSV Weilheim

105-80 (32-14;21-27;32-16;20-23)

8

24.11.2018 19:45

MÜNCHEN BASKET

TSV 1861 Nördlingen

78-91 (21-24;9-23;14-29;34-15)

9

01.12.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TSV 1884 Wolnzach

101-70 (25-17;21-23;25-8;30-22)

10

08.12.2018 19:30

Green Devils Schrobenhausen

TSV 1861 Nördlingen

105-114 (24-29;21-24;24-30;31-31)

11

15.12.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TV 1862 Passau

91-79 (18-20;16-7;35-34;22-18)

 

 

 

 

 

12

12.01.2019 16:45

BG Leitershofen/Stadtb. 2

TSV 1861 Nördlingen

79-95 (24-34;18-29;24-22;13-10)

13

19.01.2019 19:30

TSV 1861 Nördlingen

FC Bayern München Basketball 3

79-70 (23-25;20-14;19-14;17-17)

14

26.01.2019 18:30

TSV Jahn Freising

TSV 1861 Nördlingen

87-97 (19-22;27-26;25-31;16-18)

15

02.02.2019 19:30

TSV 1861 Nördlingen

DJK SB München

84-77 (22-20;24-8;22-17;16-32)

16

09.02.2019 19:00

Dachau Spurs

TSV 1861 Nördlingen

82-83 (26-17;22-18;14-26;20-22)

17

16.02.2019 19:30

TSV 1861 Nördlingen

MIL Baskets Milbertshofen

80-66 (16-12;23-9;26-16;15-29)

18

23.02.2019 19:00

TSV Weilheim

TSV 1861 Nördlingen

83-58 (24-17;26-11;14-22;19-8)

19

10.03.2019 16:00

TSV 1861 Nördlingen

MÜNCHEN BASKET

70-66 (21-13;23-19;12-15;14-19)

20

17.03.2019 17:00

TSV 1884 Wolnzach

TSV 1861 Nördlingen

68-79 (16-21;16-28;21-9;15-21)

21

23.03.2019 19:30

TSV 1861 Nördlingen

Green Devils Schrobenhausen

106-88 (38-21;30-26;15-21;23-20)

22

30.03.2019 19:00

TV 1862 Passau

TSV 1861 Nördlingen

91-93 (22-25;22-20;21-29;26-19)
 

 

31.03.2019

Gelungener Abschluss einer erfolgreichen Saison

 

Nördlinger Korbjäger gewinnen in Passau knapp mit 93:91

 

Wie berichtet, ging es beim Gastspiel der Nördlinger Basketballer in der Dreiflüsse-Stadt Passau für beide Mannschaften nur noch um die sprichwörtliche „goldene Ananas“. Dennoch wollten sich rund 200 Zuschauer – darunter drei aus Nördlingen – dieses an und für sich bedeutungslose Spiel des Tabellenfünften Passau gegen den Tabellenzweiten Nördlingen anschauen und erwarteten einen unterhaltsamen Abend. Sie sollten nicht enttäuscht werden, denn sie sahen ein rasantes Spiel zweier auf Augenhöhe agierenden Mannschaften. Während sich die Gastgeber – die mit einer voll besetzten Bank antraten – einer zuweilen äußerst aggressiven Verteidigung bedienten um dem Tabellenzweiten eine Niederlage beizubringen, verließen sich die Rieser hauptsächlich auf ihre Angriffsmaschinerie. Dabei waren Shaquan Cantrell und Georgi Krastev wieder einmal – wenn überhaupt – nur durch Foulspiel zu stoppen waren und Garny Garcia Nivar seine Punkte durch am gegnerischen Korb gefangene – und verwandelte – Abpraller sammelte.

Die ersten Punkte der Partie gehörten den Passauer „Weißen Wölfen“, die aber postwendend durch Garny Garcia egalisiert wurden. Im weiteren Verlauf des Viertels lagen die Gastgeber immer knapp vorne, bis Georgi Krastev in der achten Spielminute per Korbleger den Ausgleich schaffte und Johannes Steinmeyer mit einem Dreipunktetreffer Nördlingens erste Führung (21:18) markierte. Diese wurde aber von den Einheimischen prompt zurückgeholt. Ein Distanztreffer von Georgi Krastev, dem dieser noch einen erfolgreichen Freiwurf folgen ließ brachte den Gästen dann doch noch zum Viertelsende eine knappe 25:22-Führung.

Die Nördlinger bauten zwar gleich zu Beginn Ihre Führung aus, konnten aber die Passauer nicht abschütteln und glichen Mitte des Durchgangs zum 36:36-Zwischenstand aus. Shaquan Cantrell, ein beherzter Korbleger durch Youngster Benedikt Schwarzenberger, sowie ein von Garny Garcia Nivar verwandelter abgeprallter Ball verschaffte zwar zunächst wieder Luft, aber die Scharfschützen der Wölfe hatten in diesem Viertel ihre Visiere justiert, so dass es beim Spielstand von 45: 44 (aus Sicht der Rieser) in die Halbzeitpause ging.

Vier schnelle Punkte nach dem Seitenwechsel brachten den Einheimischen die Führung (48:45) zurück. Dann war aber wieder Nördlingen am Drücker und drehte den Spielstand auf 51:60. In der Schlussminute des Viertels wurde Florian Knie bei einem Dreipuntewurf-Versuch gefoult und versenkte die ersten zwei der ihm zugesprochen drei Freiwürfe. Den dritten vergab er zwar aber Garny Garcia Nivar erkämpfte sich den Abpraller und versenkte ihn im Netz.

65:74 leuchtete es nach Beginn des Schlussdurchgangs von der Anzeigetafel. Coach Gary Szabos Mannschaft konnte sich Dank zehn von Shaquan Cantrell erzielter Punkte bis in die 39-sten Minute (Zwischenstand 77:87) gegen die Angriffe der Gastgeber zur Wehr setzen ehe es noch einmal eng wurde. Die Wölfe verkürzten 25 Sekunden vor dem Schlusspfiff auf 86:89 und verwandelten nach zwei erfolgreichen Freiwürfen durch Shaquan Cantrell einen weiteren Dreier zum 89:91. Als dann aber sieben Sekunden vor ertönen der Sirene auch noch Georgi Krastev zwei Freiwürfe im Netz unterbrachte, war Nördlingens 93:91- Auswärtssieg in trockenen Tüchern. Eine erfolgreiche Saison war beendet und man konnte sich auf eine entspannte Heimfahrt begeben.

 

Für Nördlingen dabei: J. Steinmeyer 5 Punkte (1 Dreier), M. Scherer, Neuwirt, Schwarzenberger 2, Garcia Nivar 22, Knie 7, Krastev 23 (3), Cantrell 31 (1), L. Scherer 2

 

Text: Leo Emmert

24.03.2019

Makellose Heimbilanz

 

Nördlinger Korbjäger behalten auch im elften – und damit letzten – Heimspiel der Saison die Oberhand


Am Samstagabend lief mit den Green Devils Schrobenhausen ein Gast in der Hermann-Keßler-Halle auf, der - mit dem Rücken an der Wand stehend – gewinnen musste, um beim Kampf gegen den Abstieg die minimale Chance auf den Verbleib in der 2. Regionalliga zu wahren. Obwohl es für die Nördlinger Korbjäger nur noch um die „Goldene Ananas“ ging – der FC Bayern München 3 hatte sich am Vorabend mit einem 77:57-Sieg gegen MÜNCHEN BASKET die Meisterschaft gesichert und der zweite Platz war in trockenen Tüchern – wollten sie ihren Anhängern nochmals Angriffsbasketball bieten. Und sie hielten Wort. Beide Mannschaften boten rasantes Tempospiel bei dem allerdings oftmals die Verteidigung vernachlässigt wurde. Während von Seiten der Rieser den Gästen immer wieder der Weg zum Korb und einfachen Punkten geöffnet wurde, fanden auf der anderen Seite die „Grünen Teufel“ kein Mittel gegen den Nördlinger Center-Koloss Garny Garcia Nivar. Der Spanier präsentierte sich in blendender Spiellaune erzielte 35 Punkte, fing 18 abgebrallte Bälle und blockte vier gegnerische Wurfversuche ab.

Garny Garcia eröffnete die Partie in dem er einen Abpraller fing und einnetzte. Georgi Krastev ließ einen Steilangriff folgen. Die Nördlinger zeigten weiter Präsenz, verteidigten aufmerksam, schlossen ihre Angriffe überlegt ab und führten nach sechs Minuten mit 20:13, ehe der große Auftritt von Philipp Steinmeyer kam. Zunächst versenkte er auf Zuspiel von Shaquan Cantrell einen Dreipunktetreffer von der rechten Seite, dem er beim nächsten Angriff einen Dreier von der linken Seite – diesmal nach direkter Ballvorlage durch Lukas Scherer – folgen ließ. Damit hatte er nicht genug, legte acht weitere Punkte nach und Georgi Krastev erhöhte die Führung der Gastgeber kurz vor Ende des ersten Viertels auf 38:19.

Auch während der zweiten zehn Minuten ließen die Rieser keinen Zweifel aufkommen. Garni Garcia eröffnete wiederum und legte nachdem Georgi Krastev seinen zweiten Dreier zum 52:30-Zwischenstand in der Reuse versenkt hatte einen 10:2-Lauf nach. Ein Treffer von Benedikt Schwarzenberger und ein von oben durch den Ring gestopfter Ball des Spaniers brachten eine zwischenzeitliche 66:38-Führung. Nachlässigkeiten der Rieser bei der Verteidigung erlaubten es den Gästen bis zum Halbzeitpfiff ihren Rückstand zu verkleinern, so dass es beim Stand von 68:47 in die große Pause ging.

Die Einheimischen kamen mit dem Gefühl des sicheren Sieges aus der Kabine, ließen aber zu - nachdem sie bis zur Mitte des dritten Viertels ihren Vorsprung wieder auf 25 Punkte ausgebaut hatten - dass die „Grünen Teufel“ in Fahrt kamen und ihren Rückstand Dank eines mit der Schlusssirene des Spielabschnittes verwandelten Dreiers auf 83:68 verkürzen konnten.

Eine entsprechend laute Ansprache des Nördlinger Trainers während der letzten zweiminütigen Pause brachte zunächst keinen Erfolg, denn die ersten Punkte des Schlussdurchgangs gehörten wieder den Gästen die damit ihren Rückstand auf 13 Punkte verkürzen konnten. Dann allerdings hatten die Einheimischen das Geschehen wieder im Griff. Zwei Distanztreffer von Lukas Scherer, ein energischer Steilangriff durch Georgi Krastev sorgten für Ruhe und ein Korbleger durch Shaquan Cantrell ließ den Vorsprung der Rieser vier Minuten vor dem Spielende wieder auf 21 Punkte anwachsen. Ein krachender von Shaquan Cantrell durch den Ring gehämmerter Ball sowie ein durch Max Scherer mit viel Beifall versenkter Dreier waren die letzten Nördlinger Punkte zum elften Heimsieg in Serie. Das Spiel endete mit 106:88.

Am nächsten Samstag endet die Saison für die Rieser mit einem Auswärtsspiel beim TV 1862 Passau.

 

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 14 Punkte (3 Dreier), J. Steinmeyer, M. Scherer 3 (1), Neuwirth, Schwarzenberger 2, Garcia Nivar 35, Knie, Krastev 24 (4), Cantrell 20, Lang, L. Scherer 6 (2).

Text: Leo Emmert

18.03.2019

In der zweiten Halbzeit wurde es nochmal eng

 

Nördlinger Korbjäger sichern beim Auswärtssieg in Wolnzach den zweiten Tabellenplatz endgültig ab


Obwohl Garny Garcia Nivar nach seiner dreiwöchigen Sperre wieder mit an Bord war, hatte Coach Gary Szabo Sorgenfalten auf der Stirn, denn er musste die Fahrt nach Wolnzach erneut mit einer Minimalbesetzung von acht Spielern antreten. Auf der Gegenseite konnte der Hallertauer Trainer, der lediglich auf einen seiner vielen Leistungsträger verzichten musste, zwölf Spieler aufs Feld schicken. Die Ausgangslage war klar definiert. Während die Hallertauer sich für die im Hinspiel erlittene 70:101-Klatsche revanchieren wollten, galt es für die Rieser den zweiten Tabellenplatz endgültig abzusichern und die Chance auf den rechnerisch noch möglichen Meistertitel aufrecht zu halten.

Trotz der äußerst kurzen Spielerdecke zeigten die Rieser gleich zu Beginn der Partie eine engagierte Verteidigungsarbeit und ließen die gefürchteten Scharfschützen der Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Der bestens aufgelegte Shaquan Cantrell, der an diesem Nachmittag – wenn überhaupt – nur durch Foulspiel zu stoppen war, glich die die schnelle Führung der Gastgeber aus und brachte seine Mannschaft per Dreipunktetreffer erstmals in Führung. Georgi Krastev, der aufmerksam Regie führte und seine Mitspieler immer wieder mit direkten Ballvorlagen bedachte, wurde hinter Shaquan Cantrell – der US-Amerikaner hatte am Spielende 26 Punkte auf dem Konto – mit 24 Zählern zum zweitbesten Korbschützen des Nachmittags. Mit schönen Angriffsaktionen gelang es den Nördlingern immer wieder die Bemühungen der Gastgeber zu kontern und das erste Viertel mit einer 21:16-Führung zu beenden.
Als Georgi Krastev seinen ersten Dreier im gegnerischen Netz unterbrachte und er anschließend Florian Knie die Vorlage zu dessen zweiten Distanztreffer bediente, sah sich der Trainer der Hausherren zu seiner ersten Auszeit genötigt. Diese zeigte allerdings keinen Erfolg. Die Rieser waren in Fahrt. Georgi Krastev, Shaqan Cantrell sowie die Gebrüder Steinmeyer schraubten weiter an der Punkteskala und nahmen einen 49:32-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Die in der ersten Halbzeit von den Nördlingern gezeigte engagierte Verteidigungsleistung hatte jedoch auch den Nachteil, dass mit Georgi Krstev, Florian Knie und Garny Garcia Nivar gleich drei Spieler mit drei Fouls belastet waren. Ein Umstand, der den Hallertauern augenscheinlich Vorteile verschaffte. Aber Dank sechs durch den Nördlinger Spanier erzielten Zähler blieb der Vorsprung der Rieser bis zur siebten Spielminute des dritten Viertels konstant bei 16 Punkten. Dann folgte ein Einbruch. Während bei den Riesern kein Ball mehr den Weg in den Korb finden wollte, schafften die Hausherren einen 9:0-Lauf, so dass der Spielstand am Ende des dritten Viertels nur noch 53:58 betrug.

Angetrieben von den Zuschauern, machten die Wolnzacher auch im Schlussdurchgang dort weiter wo sie im dritten Viertel aufgehört hatten und verkürzten fünf Minuten vor dem Spielende auf 62:63. Dann setzte sich Shaquan Cantrell mit einem Korbleger gegen drei Gegenspieler durch und Georgi Krastev brachte, unter dem lauten Beifall der mitgereisten Nördlinger Anhänger, einen weiteren Dreier zum 62:68-Zwischenstand im Korb unter. Wolnzach versucht nun zwar durch vermehrtes Foulspiel die Spieluhr anzuhalten, aber Florian Knie und Georgi Krastev verwandelten ihnen zugesprochene Freiwürfe. Ein Zuspiel von Georgi Krastev auf den einschussbereiten im Eck stehenden Johannes Steinmeyer brachte die Vorentscheidung und ließ den Vorsprung der Gäste wieder auf zehn Punkte anwachsen. Nach dem Schlusspfiff konnte Gary Szabos einen verdienten 79:68-Sieg mit auf die Heimfahrt nehmen.

Am kommenden Samstag bestreiten die Nördlinger ihr letztes Heimspiel der Saison und wollen sich mit ihrem elften Heimsieg in Serie von ihren Anhängern verabschieden. Gegner dabei sind die Green Devils aus Schrobenhausen.

 

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 6 Punkte, J. Steinmeyer 7 Punkte (1 Dreier), M. Scherer, Garcia Nivar 8, Knie 8 (2), Krastev 24 (2), Cantrell 26 (1), Lang

L.E.

11.03.2019

Kein Sonntagsspaziergang

Nördlinger Korbballer sichern sich Dank einer guten ersten Halbzeit ihren zehnten Heimsieg in Serie
Am Sonntagnachmittag empfingen die Nördlinger Korbjäger mit MÜNCHEN BASKET den aktuellen Tabellenfünften der 2. Regionalliga Südost. Das Ziel von Gary Szabos Mannschaft war zum Einen den zehnten Heimsieg in Serie einzufahren und sich zum Anderen den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Die Aufgabe war nicht so leicht wie es nach der Papierform aussah, denn die Rieser mussten immer noch auf Center Garny Garcia Nivar verzichten. Spielmacher Lukas Scherer war aufgrund eines Fahrradunfalls nicht einsetzbar, die Nachwuchsspieler Benedikt Schwarzenberger und Julian Neuwirt, sowie Aushilfscenter Tobias Mußgnug fehlten verletzungsbedingt. Dazu kam, dass Shaquan Cantrell nur mit stark bandagierten Fingern antreten konnte. Der Gegner hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen und kam mit einer Siegesserie in die Hermann-Keßler-Halle, die erst am vergangenen Spieltag – an diesem verloren sie Sekunden vor dem Schlusspfiff beim TSV Wolnzach mit 77:78 – gestoppt wurde.
Das Spiel wurde durch Georgi Krastev, der einen Ballgewinn per Steilangriff abschloss, eröffnet. Als dann Shaquan Cantrell einen Dreipunktetreffer verwandelte und Philipp Steinmeyer zwei schnell herausgespielte Korbleger folgen ließ, sah sich Münchens Trainer bereits nach drei Spielminuten – beim Zwischenstand von 11:4 – zu einer ersten Auszeit genötigt. Diese brachte jedoch keinen Erfolg, denn die Rieser schraubten ihren Vorsprung mit gefälligem Mannschaftsspiel bis auf 21:6 in die Höhe und beendeten das erste Viertel mit einer 21:13-Führung.
Zu Beginn der zweiten zehn Minuten ließ Mehdi Ruppert mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Vorsprung wieder in den zweistelligen Bereich anwachsen. Obwohl die Gäste nun besser in Fahrt kamen, konnten Philipp Steinmeyer, Shaquan Cantrell und Georgi Krastev immer wieder vorlegen und dafür sorgen, dass die Hausherren mit einem 44:32-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnten.
Auch nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nach einem entspannten Nachmittag aus, denn Shaquan Cantrell erhöhte auf 48:32. Dann verzettelten sie sich jedoch in erfolglosen Einzelaktionen und produzierten völlig unnötige Ballverluste. Ein Umstand, den die Gäste zum Aufholen nutzten. Lediglich zehn Punkten durch den US-Amerikaner und einem durch Georgi Krastev verwandelten Abpraller war es zu verdanken, dass die Einheimischen am Ende des dritten Viertels noch mit 56:47 in Führung lagen.
Die Landeshauptstädter setzten ihre Aufholjagd fort, während die Rieser nichts zustande brachten. Fünf Minuten mussten die Zuschauer im Schlussdurchgang warten, bis auf Nördlinger Seite wieder gepunktet wurde. Bis dahin hatten die Münchener allerdings ihren Rückstand aufgeholt und zum 56:56-Zwischenstand ausgeglichen. Ein Korbleger durch Philipp Steinmeyer wurde postendend durch die Gäste egalisiert. Erst ein schön herausgespielter und durch Florian Knie verwandelter Dreier sowie ein Korbleger durch Georgi Krastev brachte wieder etwas Sicherheit. Dieser zeigte jedoch anschließend Nerven an der Freiwurflinie und konnte lediglich zwei der ihm zugesprochenen sieben Freiwürfe im Netz des Gegners unterbringen. Nochmals näherten sich die Gäste bis auf 65:61 (39. Min). Ein weiterer Dreier durch Florian Knie brachte dann allerdings die Vorentscheidung, auch wenn die Münchner im Anschluss daran versuchten die Uhr durch vermehrtes Foulspiel anzuhalten und die Rieser wenig Erfolg von der Freiwurflinie hatten. Shaquan Cantrell erzielte sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff den letzten Punkt zum am Ende glücklichen 70:66-Sieg. Am nächsten Wochenende geht es für Nördlingen zu den heimstarken Wolnzachern.

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 16 Punkte (1 Dreier), J. Steinmeyer, Knie 6 (2), Hecht, Krastev 15, Cantrell 29 (1), Lang

L.E.

24.02.2019

Beim 14. Spiel riss die Serie

 

Ohne Zwei waren die Nördlinger der körperlichen Übermacht Weilheims nicht gewachsen

 

Beim freitäglichen Abschlusstraining traf das ein, was nicht sein durfte. Shaquan Cantrell verletzte sich und war für das Spiel gegen die Weilheimer „Red Devils“ nicht einsetzbar. Im Klartext hieß dies: Die Rieser mussten sich ohne den noch gesperrten Spanier Garny Garcia Nivar und den Amerikaner Shaquan Cantrell auf die Reise ins bayerische Oberland begeben. Dass das Vorhaben die Punkte – ohne die beiden besten Nördlinger Korbschützen – aus der Weilheimer Sporthalle zu entführen eine nahezu unlösbare Aufgabe sein würde, zeigte sich bereits während der Aufwärmphase. Während der Weilheimer Trainer aus dem Vollen schöpfen konnte, musste Gary Szabo auch noch auf den ebenfalls verletzten Nachwuchsspieler Benedikt Schwarzenberger verzichten und hatte keine Möglichkeit seinen Kader aus der zweiten Mannschaft aufzufüllen. Der ohnehin schon schmale Kader der Rieser bestand nur noch aus einem Rumpfteam. Die Nördlinger um Aushilfscenter Mehdi Ruppert und Georgi Krastev standen der gehörigen Übermacht Weilheims – einer der Gegner hatte das Gardemaß von 2,03 m, ein weiterer gar 2,08 m, dazu kamen noch die ebenfalls großen und gewichtigen Gebrüder Thumser – gegenüber. Ein Umstand, den Weilheims Trainer weidlich ausnutzte, die eigene Zone zum Bollwerk machte und beim Angriff auf seine langen Leute setzen konnte.

Die Nördlinger schafften dennoch die Überraschung und lagen nach vier Spielminuten dank der Schnelligkeit Philipp Steinmeyers und eines Dreiers von Lukas Scherer mit 8:4 in Führung. Dann folgten jedoch eine Reihe von Fehversuchen, die den Hausherren einen 13:0-Zwischenspurt erlaubten und erst durch Freiwürfe Georgi Krastevs – der an diesem Tag wenig Glück mit seinen Distanzwürfen hatte, aber seine Mitspieler immer wieder in gute Schusspositionen brachte, gestoppt wurde. Johannes Steinmeyer und Linus Hecht sorgten mit Dreipunktetreffern dafür, dass der Zwischenstand nach dem ersten Viertel lediglich 17:24 betrug.

Im zweiten Abschnitt hatten die Gäste den körperlichen Vorteilen der Hausherren wenig entgegenzusetzen. Dabei hatte man das Gefühl: Jeder Schuss ein Treffer. Lediglich Georgi Krastev, der sich einige Male gegen deren Zonenverteidigung durchsetzte und Johannes Steinmeyer gelang Zählbares aus dem Feld, ohne aber verhindern zu können, dass der Pausenstand 50:28 lautete.

Wer geglaubt hatte die Nördlinger würden aufstecken, wurde nach dem Seitenwechsel eines Besseren belehrt. Mit schnellem Spiel und gefälligem Passspiel wurde die Weilheimer Abwehr das ein oder andere Mal ausgehebelt. Nördlingen gewann dieses Viertel mit 22:14 und der Rückstand wurde auf 14 Zähler minimiert.

Beim Spielstand von 64:50 ging es in den Schlussdurchgang, in dem die Rieser zunächst nochmals weiter aufholten, dann aber fünf Punkte der Hausherren hinnehmen mussten, so dass Mitte des Viertels der Zwischenstand zwar 72:58 betrug aber das Spiel noch nicht entschieden war. Weilheim setzte nun wieder auf seine großen Spieler und bekam dazu noch sechs weitere Freiwürfe zugesprochen, während den Nördlingern kein weiterer Korb mehr gelang, das Spiel schließlich mit 83:58 endete und die stolze dreizehn Spiele andauernde Siegesserie riss.

 

Gary Szabos Truppe hat nun zwei Wochen Zeit ihre Blessuren auszukurieren, ehe es am Sonntag den 10. März zuhause gegen die MÜNCHEN BASKETS geht.

 

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 20 Punkte, J. Steinmeyer 10 (2 Dreier), Knie, Hecht 3 (1), Krastev 14 (1), Ruppert 3, Lang, L. Scherer 6 (1)

Text: Leo Emmert

17.02.2019

Mit Rumpfteam den neunten Heimsieg in Serie errungen

 

Die TSV-Korbjäger lassen auch trotz dem Ausfall von Spielern aus der Startformation dem Gegner aus Milbertshofen keine Chance

 

Am Samstagabend hatte der Trainer der Nördlinger Basketballer das Problem wen er zum Spielbeginn aufs Feld schicken sollte. Nachdem bereits im Vorfeld bereits klar war, dass neben dem gesperrten Spanier Garny Garcia Nivar auch Mehdi Ruppert fehlen würden, stellte sich kurz vor Beginn der Partie heraus, dass er mit Lukas Scherer auf einen weiteren Spieler seiner Startformation verzichten musste. Gut, dass Tobias Mußgnug aus der zweiten Herrenmannschaft bereit war in die Bresche zu springen. Er konnte zwar die Größenvorteile der Gäste aus Milbertshofen nicht ausgleichen, brachte aber ungeheure Energie und Einsatzbereitschaft aufs Feld, erzielte die ersten Punkte der Partie, kam auf insgesamt sechs Zähler, eroberte sich fünf Abpraller und verteilte vier direkte Ballvorlagen. Georgi Krastev stellte sich an diesem Abend in den Dienst der Mannschaft und schrammte nur knapp an einem „Tripple-Double“ vorbei, denn er erzielte 18 Punkte, fing 14 Abpraller und bediente seine Mitspieler mit acht Assists. Von diesen profitierte unter anderem der erst 15-jährige Benedikt Schwarzenberger, der mit frechen Korblegern zu gefallen wusste und vom Trainer mit 20 Minuten Einsatzzeit belohnt wurde. Shaquan Cantrell hatte zwar wenig Glück bei seinen Korbversuchen, erreichte aber trotzdem ein „Double-Double“, kam auf 18 Punkte und verdiente sich mit 18 gefangenen Abprallern ein Sonderlob. Auffallend an dieser Partie war noch, dass 43 der insgesamt 80 Nördlinger Punkte von Eigengewächsen erzielt wurden. Allen voran Philipp Steinmeyer, der speziell während des zweiten und dritten Viertels mächtig aufdrehte und mit 23 Zählern zum Korbschützenkönig des Abends wurde.
Das Spiel begann mit einer 4:0-Führung der Einheimischen, die jedoch von den Gästen mit einem 9:0-Lauf gekontert wurde. Nachdem allerdings Florian Knie per Dreipunktetreffer einen 11:0-Lauf der Rieser eröffnete, der von Georgi Krastev mit zwei weiteren Distanztreffern und durch einen Korbleger von Shaquan Cantrell abgeschlossen wurde, war die Welt wieder in Ordnung und der Spielstand lautete nach dem ersten Viertel 16:12.

Als Benedikt Schwarzenberger und Shaquan Cantrell den zweiten Durchgang zur 20:12-Führung eröffnet hatten, sah sich Milbertshofens Trainer zu einer Auszeit gezwungen. Mit mäßigem Erfolg, denn die Rieser zogen mit schnellen Steilangriffen und schönen Systemangriffen davon. Philipp Steinmeyer war nun in Fahrt. Er eröffnete einen 13:0-Lauf seiner Mannschaft und schloss diesen per Dreier zum 39:21 Halbzeitstand ab.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Während auf Seiten der Einheimischen abwechslungsweise Punkte gesammelt wurden, kam auf Seiten der Gäste nur noch der größte Spieler auf dem Feld zum Zug. Zwölf durch ihn erzielte Punkte konnten aber nicht verhindern, dass der Zwischenstand am Ende des dritten Viertels 65:37 lautete.

Mit Beginn des Schlussabschnitts ließen die Anspannung und die Konzentration auf Seiten der Rieser deutlich nach. Coach Gary Szabo schickte nun alle ihm zur Verfügung stehenden Spieler aufs Feld. Der neunte Nördlinger Heimsieg war in trockenen Tüchern. Georgi Krastev sorgte zum Abschluss der Begegnung für ein Highlight, indem er nach einem Ballgewinn Shaquan Cantrell zum Steilangriff schickte, den dieser mit einem krachenden Dunking abschloss. Den letzten Treffer zum hochverdienten 80:66-Endstand erzielten allerdings die Gäste.

 

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 23 Punkte (3 Dreier), J. Steinmeyer, Schwarzenberger 6, Mußgnug 6, Knie 8 (2), Hecht, Krastev 19 (3), Cantrell 18, Lang

Für Milbertshofen am erfolgreichsten: Gutgesell 19, Naeger 13, Nätscher 10

Text : Leo Emmert

10.02.2019

Knapper Sieg beim Tabellendritten

 

Die TSV-Herren entscheiden Basketball-Krimi bei den Dachau Spurs in den Schlussminuten für sich
Damit, dass sich das Spiel der Nördlinger Korbjäger bei den Dachau Spurs zur gleichen nervenaufreibenden Partie entwickeln würde wie die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften, als es vor genau 15 Jahren um die Meisterschaft in der 1. Regionalliga und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Liga-Süd ging, konnte vor dem Anpfiff niemand rechnen. Damals gewannen die Nördlinger in den Schlusssekunden mit einem Punkt Vorsprung und stiegen auf. Auch am Samstagabend entwickelte sich die Partie zu einem wahren Krimi, bei dem Gary Szabos Schützlinge ab Mitte des zweiten Viertels einem Rückstand von 15 Punkten hinterherlaufen mussten, die Anzeigetafel nach dem Schlusspfiff aber einen 84:82-Auswärtssieg anzeigte. Wie sich allerdings im Nachhinein herausstellte war das Spiel zwischen den beiden gleichwertigen Mannschaften noch enger als es die Leuchtbuchstaben darstellten, da die Schiedsrichter bei der Kontrolle des Spielberichtbogens feststellten, dass ein von Philipp Steinmeyer im dritten Viertel verwandelter Distanzwurf anstelle mit drei Zählern mit vier Punkten aufaddiert worden war. Das tatsächliche Endergebnis wurde anschließend auf 82:83 korrigiert.

Bereits das erste Viertel zeigte, dass die Gastgeber nicht unberechtigt auf dem dritten Tabellenplatz stehen, denn sie waren beim Kampf um die Abpraller oftmals beweglicher als die Gäste und fanden immer wieder einen offenen Weg in die Nördlinger Zone. Das führte dazu, dass die Führung bis zur siebten Spielminute bereits sieben Mal wechselte. Dann kassierte allerdings Garny Garcia Nivar sein zweites Foul und wurde vorsichtshalber auf die Bank geholt. Ein Umstand, den die Dachauer geschickt zu nutzen wussten. Nachdem auch noch – der an diesem Tag bestens aufgelegte – Philipp Steinmeyer sowie Georgi Krastev auf der Auswechselbank Platz nehmen mussten, erarbeiteten sie sich bis zum Viertelende einen 26:17-Vorsprung.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nichts. Erst als Gary Szabo beim Zwischenstand von 36:21 seine zweite Auszeit nahm – und man beim Nördlinger Anhang schon die Felle davonschwimmen sah – fanden die Rieser wieder ins Spiel und konnten zumindest verhindern, dass sich der Rückstand bis zum Halbzeitpfiff noch weiter vergrößerte.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild wieder. Die Rieser Verteidigung stand nun gut – hierbei brachte der Einsatz von Mehdi Ruppert viel Dampf in die Reihen – und die Mannschaft schaffte den Anschluss zum 47:52-Zwischenstand. Als dann Philipp Steinmeyer seinen dritten Dreier einnetzte und Lukas Scherer – auf Zuspiel von Georgi Krastev – ebenfalls per Distanzwurf auf 56:57 verkürzte, war das Spiel wieder offen. Garny Garcia Nivar schaffte schließlich mit einem verwandelten Abpraller am Viertelsende den (vermeintlichen) 62:62-Ausgleich.

Der Schlussdurchgang bescherte den Besuchern einen nervenaufreibenden Schlagabtausch. Georgi Krastev brachte die Rieser per Korbleger in Führung. Diese wechselte jedoch bis zur 35-sten Minute noch fünf Mal ehe sich die Spurs mit vier Punkten absetzen konnten. Lukas Scherer stellte wieder den 76:76- Ausgleich her der aber prompt durch einen Dreier der Hausherren beantwortet wurde. Dann waren wieder die Rieser am Drücker. Georgi Krastev per Korbleger, ein Steilangriff durch Philipp Steinmeyer und ein weiterer Korbleger durch Shaquan Cantrell brachten die Rieser 16 Sekunden vor dem Abpfiff mit 83:79 in Führung. Ein Dreier der Dachauer sorgte dafür, dass die Spannung nicht nachließ. Noch einmal wurde Shaquan Cantrell gefoult und zu Freiwürfen an die Linie geschickt. Ein Treffer genügte um den Spielstand bei einer Restspielzeit von fünf Sekunden auf 84:82 aus Sicht der Gäste anzuheben, so dass auch nach der Korrektur des Spielberichtbogens auf 83:82 der Nördlinger Sieg gesichert war.

 

Für Nördlingen spielten: P. Steinmeyer 21 Punkte (3 Dreier), J.Steinmeyer, Garcia Nivar 17, Knie, Krastev 13, Cantrell 24 (1), Ruppert 2, L.Scherer 6 (2)

Text:Leo Emmert

03.02.2019

Basketballer verteidigen auch im achten Heimspiel ihre weiße Weste

 

Beim 84:77-Sieg über die DJK SB München wurde größtenteils schönes Mannschaftspiel gezeigt, aber es gab auch Negatives

Am Samstagabend stand für die Basketballer Revanche für die bei der DJK SB München im Hinspiel erlittene Niederlage auf dem Programm. Allerdings trafen sie auf einen Gegner der speziell im ersten Viertel als auch im Schlussdurchgang – trotz eines zwischenzeitlichen 26-Punkte zählenden Rückstandes – nie aufsteckte. Die Nördlinger boten über weite Strecken gutes mannschaftlich orientiertes Spiel mit schön heraus gespielten Aktionen, übertrieben aber auch teilweise mit erfolglosen Einzelaktionen und zu vielen überhasteten – vergebenen – Distanzwürfen. Äußerst positiv an diesem Abend war der Auftritt von Philipp Steinmeyer – er kam auf 19 Punkte, engagierte sich sowohl in der Verteidigung als auch beim Kampf um die Abpraller – sowie der von Lukas Scherer, der zwölf Punkte erzielte – darunter drei Dreier – vier Ballgewinne erkämpfte und in der Schlussphase Nervenstärke an der Freiwurflinie bewies. Die Beiden hatten großen Anteil daran, dass der werferische Ausfall von Shaquan Cantrell, der an diesem Abend lediglich zwölf Zähler verbuchte, kompensiert werden konnte. Zehn seiner Punkte musste sich der US-Amerikaner an der Freiwurflinie verdienen, was zeigt wie sehr er während der gesamten Partie bearbeitet wurde. Gut auch die Vorstellung von Georgi Krastev, der mit 24 Punkten Korbschützenkönig der Begegnung wurde, aber Pech bei seinen Distanzwürfen hatte. Der negative Höhepunkt war das Ausscheiden von Garny Garcia Nivar in der 36-sten Minute. Der Spanier, der bis dahin 17 Zähler verbucht und zehn Abpraller erkämpft hatte, ließ sich nachdem ihm ein Gegenspieler sein fünftes Foul angehängt hatte, dazu hinreißen diesem eine Ohrfeige zu verpassen. Dadurch hat er sich und der Mannschaft wohl einen Bärendienst erwiesen.
Das Spiel begann mit einer schnellen Führung der Gäste. Diese hatte allerdings nur 14 Sekunden Bestand, denn dann hatte Georgi Krastev bereits ausgeglichen. Philipp Steinmeyer und Lukas Scherer legten nach, sodass der Münchner Trainer bereits in der dritten Spielminute, beim Spielstand von 9:2, sich genötigt sah seine erste Auszeit zu nehmen. Das änderte allerdings nichts am Tatendrang der Rieser die ihren Vorsprung auf 20:10 ausbauten. Erst als im Angriff zu viele Chancen vergeben wurden konnten die Münchener aufholen und schafften kurz vor Ende des ersten Viertels den 22:20-Anschluss.

Das änderte sich postwendend. Innerhalb von vier Minuten erzwangen die Einheimischen einen 15:0-Lauf, den Georgi Krastev zum 37:20-Zwischenstand abschloss. Im weiteren Verlauf erzielten die Frösche aus Pasing zwar acht Punkte, aber Nördlingen legte immer wieder vor und konnte mit einem 46:28-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.

Nach dem Seitenwechsel machten die Rieser munter weiter. Philipp Steinmeyer per Korbleger und Lukas Scherer mit seinem dritten Dreier eröffneten die zweite Halbzeit und Shaquan Cantrell ließ die Nördlinger Führung bis auf 26 Punkte anwachsen.

Beim Zwischenstand von 68:45 ging es schließlich in den Schlussdurchgang zu dessen Beginn Shaquan Cantrell sein viertes Foul kassierte. Ein Umstand, den die Gäste zu einem 8:0-Lauf nutzten. Garny Garcia Nivar und Georgi Krastev hielten dagegen, so dass sich der Spielstand Mitte des Viertels bei 78:61 eingependelt hatte. Dann folgte das Aus für den Spanier und da Georgi Krastev ebenfalls auf die Bank beordert wurde, nutzten die Münchener die Gelegenheit um mit Hilfe ihrer großen Spieler den Vorsprung der Nördlinger bis auf zehn Zähler zu verkürzen. Lukas Scherer hielt mit Freiwürfen dagegen und Mehdi Ruppert der von Benedikt Schwarzenberger – nachdem dieser sich einen Ballgewinn erstritten hatte – zum Korbleger geschickt wurde sorgte wieder für Ruhe. Gary Szabos Truppe hatte beim Endstand von 84:77 ihren achten Heimsieg in Serie errungen.

Für Nördlingen liefen auf: P. Steinmeyer 19 Punkte (1 Dreier), J.Steinmeyer, Schwarzenberger, Garcia Nivar 17, Knie, Krastev 24 (3), Cantrell 12, Ruppert 2, L. Scherer 12 (3)

Die erfolgreichsten Gäste: Russ 21, Stojanovic 15, Asante 15, Civsa 10

Text: Leo Emmert

27.01.2019

Knapper Sieg nach heiß umkämpfter Partie

 

Die TSV-Männer holen sich in Freising ihren zehnten Sieg in Serie

 

Bereits vor der Partie der Nördlinger Basketballer beim abstiegsbedrohten TSV Jahn Freising war eigentlich klar, dass die Begegnung schwieriger sein würde als es die aktuellen Tabellenstände darstellen. Auf der einen Seite standen die Nördlinger, die als aktueller Tabellenzweiter mit Sicherheit sowohl den Heimsieg gegen den FC Bayern München 3, als auch den haushohen 105:61-Hinspielsieg gegen Freising in den Köpfen hatten und sich deshalb im Unterbewusstsein auf eine entspannte Begegnung mit klarem Ausgang eingestellt hatten. Auf der anderen Seite stand allerdings ein Gegner der, von seinen Anhängern nach vorne gepeitscht, in keiner Phase des Spiels aufgab und mit schnellem Angriffsspiel und einer beinharten Verteidigung keinen Fußbreit des Spielfeldes freiwillig preisgab. Mit welcher Leidenschaft sich die Gastgeber ins Zeug legten, zeigen die 35 gegen sie gepfiffenen Foulspiele – auf Seiten der Rieser waren es 19 – was zur Folge hatte, dass die Rieser 50 mal an die Freiwurflinie geschickt wurden. Allerdings hatten auch die Nördlinger erhebliche Foulprobleme, denn sowohl Georgi Krastev, der in guter Spiellaune bereits im ersten Viertel elf Punkte erzielt hatte als auch Garny Garcia Nivar waren schon vor der Halbzeit mit jeweils vier Fouls belastet. Gut, dass sich an diesem Abend Philipp Steinmeyer (10 Punkte, darunter 2 Dreier) sowie Florian Knie (11 P, 2 Dreier) beim Kampf um die Abpraller und im Angriff von ihrer besten Seite zeigten.

Bereits das erste Viertel zeigte, dass die Gastgeber dem Bezwinger des FC Bayern München 3 das Leben schwer machen würde. Mit großer Intensität in der Abwehr auf der einen Seite und einfachen Korberfolgen auf der anderen Seite legten sie immer wieder vor. Lediglich Georgi Krastev und Philipp Steinmeyer war es zu verdanken, dass die Rieser nicht deutlich in Rückstand gerieten, sondern in der neunten Minute durch Garny Garcia Nivar, der ein Zuspiel von Georgi Krastev per Halbdistanzwurf verwandelte, erstmals in Führung gehen konnten. Shaquan Cantrell besorgte dann mit vier Punkten eine knappe 22:19-Führung der Gäste zum Viertelsende.

Auch der zweite Durchgang war mehr als eng. Ein Ballgewinn durch Benedikt Schwarzenberger der den Ball zu Florian Knie zum Korbleger weiterleitete. 16 von Shaquan Cantrell in diesem Abschnitt erzielte Zähler und ein von Lukas Scherer nach eigenem Ballgewinn verwandelter Schnellangriff ließen die Rieser mit einer 48:46-Führung in die Halbzeitpause gehen. Das Ganze aber mit Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Gary Szabo, denn Georgi Krastev saß seit der 13. Minute mit vier Fouls auf der Bank und auch Garny Garcia Nivar hatte Sekunden vor dem Pausenpfiff sein viertes Foul kassiert.
Nach dem Seitenwechsel sammelten Georgi Krastev und Garny Garcia Nivar zwar weiterhin eifrig Punkte, konnten aber aufgrund ihrer hohen Foulbelastung kein Risiko bei der Abwehr eingehen was zur Folge hatte, dass die Freisinger zum 60:60-Zwischenstand ausgleichen konnten. Dann startete Florian Knie mit einem Dreipunktetreffer einen 15:0-Lauf, der die Gäste innerhalb von zwei Minuten auf 75:60 davonziehen ließ. Kein Grund für die Freisinger die Segel zu streichen, sondern es gelang ihnen, nachdem Georgi Krastev mit seinem fünften Foul das Feld verlassen musste, den Rückstand auf 71:79 zu verkürzen.

Im Schlussdurchgang wurde es noch einmal richtig nervenaufreibend, denn die Gastgeber hatten ihren Rückstand wettgemacht und lagen nach fünf Minuten mit 85:84 in Führung. Ein frecher Korbleger von Philipp Steinmeyer dem er, auf Zuspiel von Florian Knie, einen Dreier zum 85:89-Zwischenstand folgen ließ, änderte das Bild wieder. Die Oberbayern versuchten zwar durch vermehrtes Foulspiel das Blatt noch einmal zu drehen, aber Shaquan Cantrell verwandelte sechs von sieben ihm zugesprochenen Freiwürfe und schloss das Spiel – auf Zuspiel von Philipp Steinmeyer – mit einem krachenden „Alley-Oop-Dunking“ zum 97:87-Endstand aus Sicht der Nördlinger ab.

Am kommenden Samstag stehen die Nördlinger vor ihrer nächsten Herausforderung, denn es kommt mit der DJK SB München ein Gegner in die Hermann-Keßler-Halle, mit dem es noch ein Hühnchen zu rupfen gilt.

Für Nördlingen liefen auf: P. Steinmeyer 10 Punkte (2 Dreier), J.Steinmeyer 1, Schwarzenberger, Garcia Nivar 14, Knie 11 (2), Hecht, Krastev 22 (2), Cantrell 37 (2), Scherer 2

Die erfolgreichsten Freisinger: Pathekas 27, Stojanovski 16, Pook 12, Kahlert 11

 

Text: Leo Emmert

Nördlinger „Zwerge“ stoppen Münchener „Riesen“

 

Beim Spitzenspiel der 2. Regionalliga Südost bringt der Tabellenzweite dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage bei

 

Als am Samstagabend der Tabellenführer aus München in der Nördlinger Halle einlief, orakelte manch ein Besucher, dass angesichts der körperlichen Überlegenheit der Landeshauptstädter, die Rieser wohl keine Chance haben würden ihren Heimnimbus zu verteidigen. Sie sollten sich täuschen. Die TSV-Männer waren von Coach Gary Szabo gut eingestellt und zeigten keinerlei Respekt vor den scheinbar unschlagbaren Landeshauptstädtern vom FC Bayern München. Und das obwohl Trainer Andreas Wagner neben seinen bereits bekannten ProB-Spielern einen neuen Pfeil aus dem Köcher zog und mit Bruno Vrcic einen weiteren Leistungsträger aus der Münchener Zweitligamannschaft aufs Feld schicken konnte. Die enorme Körpergröße der Gegner brachte diesen zwar Vorteile beim Kampf um die abgeprallten Bälle, konnte aber die an diesem Abend vorbildliche mannschaftliche Geschlossenheit – 21 direkte Ballvorlage gegenüber 12 der Gäste sind ein Beleg dafür - nicht aufwiegen. Lukas Scherer, der Nördlinger Kapitän, führte gewohnt sicher Regie und ließ seine Gegenspieler nicht zur Entfaltung kommen. Shaquan Cantrell war beim Zug zum Korb nicht zu bremsen, Georgi Krastev verwandelte vier seiner acht Versuche von jenseits der Dreipunktelinie und Garny Garcia Nivar war bis zu seinem vierten Foul das Bollwerk in der Zone. Dazu kam ein hervorragend aufgelegter Philipp Steinmeyer, der neben acht Punkten mit sechs gefangenen Abprallern und vier direkten Ballvorlagen entscheidend zum Nördlinger Erfolg beitrug.

Der erste Korberfolg des Spiels gehörte den Gästen. Dieser wurde allerdings von Garni Garcia Nivar nach einem gefangenen Abpraller postwendend egalisiert. Der Münchener Jason George sorgte mit neun Zählern dafür, dass die Gäste nach fünf Minuten mit 12:8 in Führung lagen. Dann war es Philipp Steinmeyer, der mit einem Dreipunktetreffer die erste Führung seiner Mannschaft erzielte und für Stimmung in der Halle sorgte. Ein Steilangriff von Shaquan Cantrell und ein Ballgewinn durch Lukas Scherer, den er mit einem Korbleger abschloss, baute die Führung auf 17:12 aus und veranlasste Coach Wagner zu einer ersten Auszeit mit entsprechender Ansprache. Mit dem Erfolg, dass die Münchener Punkt um Punkt aufholten und das erste Viertel mit einer knappen 25:23 Führung beenden konnten.
Diese holte jedoch Georgi Krastev mit seinem ersten Distanztreffer zurück. Nach einem Dreier durch Florian Knie netzte Georgi Krastev seinen zweiten Wurf von jenseits der Dreipunktelinie ein und brachte die Rieser mit 36:29 in Führung. In der folgenden Phase war es vor allem Garny Garcia Nivar zu verdanken, dass die Rieser dieses Viertel mit 20:14 gewannen und mit einer 43:39-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten zwar die Bayern noch einmal, hatten dann aber einem 10:0-Lauf der Rieser zu deren 53:41-Führung nichts entgegen zu setzen. Erst nach Wagners dritter Auszeit änderte sich das Bild wieder und die Landeshauptstädter konnten dank ihrer ProB-Spieler auf 55:49 verkürzen. Diesem Bemühen setzte Lukas Scherer per Dreier ein Ende und Shaquan Cantrell sicherte Sekunden vor dem Viertelsende seiner Mannschaft eine 62:53-Führung.

Philipp Steinmeyer ließ Nördlingens Führung mit seinem zweiten Dreier auf 70:53 anwachsen und die Stimmung bei Zuschauern und Mannschaft war auf dem Höhepunkt. Allerdings kamen sowohl Georgi Krastev, als auch Shaquan Cantrell und Garny Garcia Nivar in Foulprobleme und konnten somit nicht verhindern, dass die Gäste nochmals aufholten. Am hoch verdienten 79:70-Sieg der Nördlinger änderte sich aber nichts mehr und der Vorsprung des bisher ungeschlagenen FC Bayern 3 ist auf zwei Punkte geschmolzen.

Für Nördlingen dabei: P. Steinmeyer 8 Punkte (2 Dreier), J. Steinmeyer, Schwarzenberger, Garcia Nivar 20, Knie 3 (1), Hecht, Krastev 15 (4), Cantrell 28 (1), Ruppert, Lang, L. Scherer 5 (1)

Für den FC Bayern 3 erfolgreich: George 28, Vrcic 18, Sillah 14

Text: Leo Emmert
Bilder: Gerd Lessau

14.01.2019

Auf den Angriff ist Verlass

 

Eine nahezu perfekte erste Halbzeit sichert den TSV- Männern die Punkte bei der BG Leitershofen/Stadtbergen 2

 

Am Samstagnachmittag startete die 1. Herrenmannschaft der TSV-Basketballer in die Rückrunde der 2. Regionalliga Südost. Auftakt hierzu war ein Gastspiel bei der BG Leitershofen/Stadtbergen 2. Die Begegnung sollte darüber Aufschluss geben wie Gary Szabos Truppe die Weihnachtspause überstanden hat und ob sie für das am kommenden Samstag in der heimischen Hermann-Keßler-Halle stattfindende Spitzenspiel gegen den FC Bayern München 3 gerüstet ist. Die Mannschaft scheint gerüstet zu sein, denn sie sicherte sich bereits nach einer nahezu perfekten ersten Halbzeit - mit einem 63:42- Zwischenstand - die Punkte in der Mehrzweckhalle von Stadtbergen. Die Nördlinger zeigten bis dahin mit Dunkings, Steilangriffen, Zug zum Korb und gut herausgespielten Dreipunkttreffern alle Facetten ihres Könnens im Angriff. Lediglich nachlassende Intensität der Nördlinger und Quentin Tucker, der US-Amerikaner in Reihen der Gastgeber verhinderten, dass die Partie mit einer hohen Niederlage für Leitershofen endete.

Quentin Tucker eröffnete die Partie mit einem Korbleger, der von Georgi Krastev mit einem Dreipunktetreffer beantwortet wurde. Während der ersten drei Minuten wechselte die Führung sieben Mal hin und her und war auch in der Folge von einer guten Trefferquote beider Mannschaften geprägt. Erst als Lukas Scherer seinen zweiten Dreier im gegnerischen Netz unterbrachte (Zwischenstand 14:21), schienen die Rieser einen Puffer zwischen sich und die Hausherren bringen zu können. Dann änderte sich das Bild wieder und Coach Gary Szabo sah sich, nachdem Leitershofen auf 22:24 verkürzen konnte, zu einer ersten Auszeit gezwungen. Nach dieser startete Garny Garcia Nivar einen 8:0-Lauf der Rieser, den Shaquan Cantrell mit einem krachenden Dunking zum 24:34-Viertelsendstand abschloss.

Die Gastgeber gaben sich noch lange nicht geschlagen, sondern verkürzten in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs in denen auf Seitens Nördlingens nur Georgi Krastev für Treffer sorgte, bis auf 38:39. Anlass genug für Gary Szabo seine zweite Auszeit zu nehmen. Diese zeigte erneut Wirkung. Die Nördlinger legten einen 11:0 Zwischenspurt ein, dem sie, nachdem Leitershofen einen Freiwurftreffer erzielte einen zweiten 11:0-Lauf folgen ließen und Garny Garcia Nivar mit einem verwerteten Abpraller den 42:63-Halbzeitstand markierte.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Rieser einen Gang zurück, ein Umstand, der bei den Hausherren speziell durch Quentin Tucker dazu genutzt wurde um ihren Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen, so dass es beim 66:85-Zwischenstand in den Schlussabschnitt ging.
In diesem waren dann die Gäste nicht in der Lage auf intensive Verteidigung umzuschalten. Dies wurde von den Gastgebern prompt dazu ausgenützt den Vorsprung der Gäste bis auf 87:79 zu minimieren. Ihr anschließender Versuch die Rieser durch vermehrtes Foulspiel an die Freiwurflinie zu schicken um das Spiel nach vergebenen Freiwürfen zu drehen, ging dann aber ins Leere. Die letzten acht Punkte zum 95:79-Endstand zugunsten Nördlingens gehörten den Gästen.

Die Generalprobe vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern scheint in Sachen Angriffsleistung gelungen zu sein. Allerdings müssen die Rieser am kommenden Samstag, wenn es heißt Erster gegen den Zweiten, auch in der Verteidigung auf der Hut sein.

 

Für Nördlingen dabei: P. Steinmeyer 5 Punkte (1Dreier), J. Steinmeyer, Garcia Nivar 27, Knie, Hecht, Krastev 15 (3), Cantrell 36 (1), Ruppert, Lang, Scherer 12 (3)

Für Leitershofen erfolgreich: Tucker 28, Spindler 12, Kube 11, Trämmler 11

 

Text : Leo Emmert
Bilder : Gerd Lessau

 

16.12.2018

Individuell bessere Nördlinger behalten gegen quirlige Gäste die Oberhand

 

Trotz zähem Spiel und schlechter Verteidigung gelingt den Riesern beim 91:79-Sieg gegen Passau ihr sechster Heimsieg in Folge.

 

Das samstägliche Spiel der Nördlinger Herren gegen den TV 1862 Passau war nichts für Basketballästheten. Wie im Vorbericht befürchtet, agierten die Rieser zu nachlässig und teilweise pomadig in der Verteidigung. Allzu oft wurden die niederbayerischen Gäste dazu eingeladen in die Zone einzudringen und einfache Körbe zu erzielen. Lediglich der individuellen Klasse von Shaquan Cantrell – er wurde mit 31 Zählern (darunter drei Dreipunktetreffer) Korbschützenkönig des Abends und der von Garny Garcia Nivar – er erreichte mit 29 Punkten und 26 gefangenen Abprallern ein weiteres „Double-Double“ – war es zu verdanken, dass den Riesern ihr sechster Heimsieg in Folge gelang und sie nicht mit einer Niederlage in die Weihnachtspause gehen mussten.
Georgi Krastev eröffnete die Partie mit einem Korbleger, der allerdings von den Gästen mit fünf Punkten beantwortet wurde. Philipp Steinmeyer konnte zwar nach Zuspiel von Georgi Krastev die Führung noch einmal kurzfristig zurückholen, die Passauer antworteten aber postwendend. Nachdem drei Dreipunktetreffer im Nördlinger Netz gelandet waren und die Gäste zwei erfolgreiche Freiwürfe nachlegten, zeigte die Anzeigetafel einen 10:17-Rückstand für die Einheimischen an. Ein von Philipp Steinmeyer eingeleiteter 8:0-Lauf für die Rieser brachte zwar kurzfristig eine 18:17-Führung, konnte aber nicht verhindern, dass es mit einem 18:20-Rückstand ins zweite Viertel ging.
Auch der Anfang des zweiten Durchgangs gehörte zunächst den Gästen, ehe es Garny Garcia Nivar und Shaquan Cantrell gelang die Führung zum 26:24-Zwischenstand wieder auf die Seite der Rieser zu holen. Der Spielabschnitt wurde mit 16:7 von den Hausherren gewonnen und von Georgi Krastev per Korbleger zum 34:27 Halbzeitstand abgeschlossen.

Nach dem Seitenwechsel war zwar die Nördlinger Angriffsmaschinerie im Rollen und erzielte 35 Punkte – mehr als in der gesamten ersten Halbzeit – aber gleichzeitig wurden speziell Tobias Hoffmann und Lion Gorgas nicht daran gehindert den Korb zu attackieren. Diese beiden Spieler hielten mit 17 beziehungsweise 13 Zählern die Gäste im Spiel. Der letzte Auftritt in diesem Abschnitt gehörte Philipp Steinmeyer, der von Georgi Krastev zum Steilangriff geschickt wurde und mit dem Erklingen der Sirene den 69:61-Viertelsendstand erzielte.

In der zweiten Minute des Schlussdurchgangs kann Shaquan Cantrell den Vorsprung erstmals auf zehn Punkte erhöhen, ohne allerdings den Siegeswillen der Gäste zu brechen. Erst als Johannes Steinmeyer 35 Sekunden vor dem Spielende – mit Ablauf der 24-Sekunden Angriffszeit – ein Dreier zum 88:79-Spielstand gelingt war der Bann gebrochen. Den 91:79-Endstand stellte schließlich Philipp Steinmeyer, der von Shaquan Cantrell nochmals zum Steilangriff geschickt wurde, per Korbleger her.

Für die Nördlinger beginnt nun die Weihnachtspause, die am 12.01.2019 mit einem Auswärtsspiel bei der BG Leitershofen/Stadtbergen endet.

Für Nördlingen dabei: P. Steinmeyer 9 Punkte, J. Steinmeyer 3 (1 Dreier), M. Scherer, Erdle, Garcia Nivar 29, Knie, Hecht, Krastev 16, Cantrell 31 (3), Lang, L. Scherer 3 (1).

Die erfolgreichsten Passauer: Hoffmann 21, Gorgas 24, Herbort 11

Leo Emmert

09.12.2018

Offensivspektakel mit glücklichem Ausgang

 

Nördlingen behauptet mit einem 114:105-Sieg über die Green Devils Schrobenhausen den zweiten Platz in der Tabelle

 

Das Spiel der ersten Herrenmannschaft des TSV 1861 Nördlingen bei den Green Devils Schrobenhausen war nichts für schwache Nerven, denn wer das Feld als Sieger verlassen würde war bis in die Schlusssekunden völlig offen. Die Zuschauer in der rappelvollen Halle sahen eine packende Partie und bedankten sich nach dem Schlusspfiff mit lange anhaltendem Applaus für einen unterhaltsamen Abend. Auch wenn das hohe Endergebnis von 105:114 – das Ganze ohne Verlängerung – eher dafür spricht, dass beide Mannschaften keinen Wert auf Verteidigung legten, war es keine körperlose Begegnung. Ein Beleg dafür ist, dass die Schiedsrichter 56 Foulspiele anzeigten und 75 Freiwürfe verhängten. Im Mittelpunkt dabei stand der Nördlinger Shaquan Cantrell, der – wenn überhaupt – nur durch Foulspiel zu stoppen war. Er wurde zu 25 Versuchen an die Freiwurflinie geschickt und sicherte sich dabei 19 seiner insgesamt 35 Punkte. Garny Garcia Nivar war wieder einmal ein mitentscheidender Faktor unter den Körben. Er erzielte, entweder nach Zuspiel oder nach gefangenen Abprallern 36 Punkte – davon 16 im Schlussviertel – und verwandelte zehn Freiwürfe aus elf Versuchen. Auch Georgi Krastev (30 Punkte) zeigte sich wieder treffsicher und verwandelte acht von zehn Freiwurfversuchen. Er musste sich allerdings ab der 26-igsten Minute sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff zurückhalten, da er ab diesem Zeitpunkt mit vier Fouls belastet war. Dafür, dass die Partie spannend blieb sorgte allerdings ein grüner Teufel. Claus-Jürgen Ludwig – bekannter Weise Hauptpunktelieferant der Hallertauer – konnte von der Nördlinger Abwehr in keiner Phase der Begegnung kontrolliert werden und wurde mit 40 Zählern Korbschützenkönig des Spiels.

Das Spiel begann nach Plan. Georgi Krastev versenkte bei seinem ersten Wurfversuch einen Dreier und bediente beim nächsten Angriff Garny Garcia Nivar zu dessen erstem Korbleger. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeigte sich jedoch, dass sich die Hallertauer nicht mit der Opferrolle begnügen würden. Es entwickelte sich eine schnelle Begegnung, in der die Hausherren erstmals nach fünf Spielminuten den 13:13-Ausgleich schafften. Nördlingen legte allerdings nach und Mehdi Ruppert stellte auf Zuspiel von Garny Garcia Nivar den 24:29-Zwischenstand zum Viertelsende her. Zu Beginn der zweiten zehn Minuten verringerten die Hausherren ihren Rückstand zunächst bis auf einen Zähler, aber die Rieser ließen einen 12:0-Lauf zum 28:41-Spielstand folgen. Wer nun gedacht hatte, dass Nördlingen einen leichten Sieg einfahren würde, befand sich im Irrtum. Schrobenhausen startete nun seinerseits einen 13:3-Zwischenspurt und konnte sich wieder bis auf 41:44 an die Rieser heranarbeiten. Georgi Krastev und Shaquan Cantrell sorgten dann aber dafür, dass Nördlingen mit einer knappen 53:45-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.

Nach dem Seitenwechsel schlichen sich die grünen Teufel wieder Punkt um Punkt heran (62:64). Ein Distanztreffer durch Kapitän Lukas Scherer, und fünf Zähler durch Shaquan Cantrell ließen den Abstand wieder wachsen und man konnte mit einem Vorsprung von neun Punkten in das Schlussviertel gehen. Dieser Vorsprung hätte eigentlich, dem Spielverlauf folgend ausreichen müssen um einen weiteren Auswärtssieg in trockene Tücher zu wickeln. Pustekuchen. Die hausherren drehten noch einmal auf und lagen, angetrieben von den Zuschauern, nach drei Minuten mit 88:87 in Front. Dies veranlasste Coach Gary Szabo dazu, eine Auszeit zu nehmen. Diese Ansprache zeigte Wirkung. Zehn Punkte von Garny Garcia Nivar und ein Dreier durch Johannes Steinmeyer drehten das Spiel wieder und brachten den Riesern eine 102:91-Führung zurück. Schrobenhausen gab zwar immer noch nicht auf, aber das Spiel war gelaufen und wurde von Garny Garcia Nivar – auf Zuspiel von Shaquan Cantrell – mit einem Dunking beendet.

Am kommenden Samstag wollen die Nördlinger im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause noch einmal ein Feuerwerk bieten.

L.E.

Für Nördlingen dabei: Ph. Steinmeyer 1 Punkt, J. Steinmeyer 5 (1 Dreier), Erdle, Garcia Nivar 36, Knie, Hecht, Krastev 30 (2), Cantrell 35, Ruppert 2, L. Scherer 5 (1)

 

Die erfolgreichsten Green Devils: Ludwig 40, Bäumel 13, Spatschek 12

02.12.2018

 

Nördlingen knackt wieder die 100-Punkte Marke

 

Überragende zweite Halbzeit bringt einen 101:70-Sieg ein und lässt die Rieser auf den zweiten Tabellenplatz klettern

Am Samstagabend war es endlich soweit. Die Nördlinger Basketballherren sind nach dem neunten Spieltag alleiniger Tabellenzweiter der 2. Regionalliga Südost. Obwohl es zur Halbzeit noch nicht danach aussah, denn die Gäste aus Wolnzach waren bis dahin ein durchaus ebenbürtiger Gegner, endete das Spiel nach einer – auch mit etlichen Schmankerln gespickten – zweiten Spielhälfte mit einem haushohen 101:70-Sieg.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Nördlinger Zuschauer, denn Georgi Krastev versenkte bei seinem ersten Wurfversuch einen Dreipunktetreffer in der gegnerischen Reuse. Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn sie konterten mit zwei schnellen Korblegern zur eigenen 4:3-Führung, ehe Shaquan Cantrell das Zepter in die Hand nahm. Der junge US-Amerikaner zeigte in diesem Abschnitt alle Facetten seines Könnens und war – wenn überhaupt – nur durch Foulspiel zu stoppen. Er musste sich sieben, seiner insgesamt 14 in diesem Viertel erzielten Punkte von der Freiwurflinie holen. Aber der TSV Wolnzach zeigte mit engagiertem Spiel, dass er nicht von ungefähr im oberen Tabellendrittel zu finden ist. Insbesondere Valerian Zenk und Alexander Hoffmeister stellt die Nördlinger Abwehr immer wieder vor Probleme, sodass der Spielstand in der neunten Minute 15:15 lautete. Erst nach sechs verwandelten Freiwürfen und einem von Johannes Steinmeyer mit einem auf akrobatische Weise zurück ins Feld getippten Ball, konnte Garny Garcia Nivar eine 25:17- Führung zum Viertelsende sichern.

Als in den zweiten zehn Minuten Florian Knie mit einem Distanzwurf den Nördlinger Vorsprung erstmals in den zweistelligen Bereich anwachsen ließ (37:25), schien alles auf einen entspannten Verlauf hinzudeuten. Aber die Hallertauer gaben nicht klein bei, sondern verkürzten Punkt um Punkt bis zum 39:34-Zwischenstand. Dies veranlasste den Nördlinger Trainer eine Auszeit zu nehmen. Allerdings ohne große Wirkung, denn man verzettelte sich zu sehr in Einzelaktionen, die zwar zu acht weiteren Freiwürfen der Rieser führten, aber das Mannschaftsspiel vermissen ließen. Trotz einer, wenn auch knappen 46:40- Halbzeitführung gab es Gesprächsbedarf in der Kabine.

Nach dem Seitenwechsel schickte Trainer Gary Szabo zwar seine „Starting Five“ aufs Feld, dennoch wurden die ersten Punkte von den Gästen erzielt. Zu allem Überfluss kassierte Garny Garcia Nivar sein viertes Foul. Eigentlich keine guten Anzeichen, aber nun ging ein Ruck durch das Team. Georgi Krastev nahm sich selbst zurück und bediente seine Mitspieler. Der Spanier ließ sich auch von seiner hohen Foulbelastung nicht bremsen. Er verbuchte, entweder von seinen Mitspielern gut angespielt – darunter auch ein Zuspiel von Shaquan Cantrell das er per „Dunking“ vollendete – oder verwandelten gefangenen Abprallern 12 Punkte in diesem Durchgang. Den ersten Punkten des Nördlinger Bollwerks unter den Körben ließ Lukas Scherer zwei Freiwurftreffer folgen und trug entscheidend dazu bei, dass wieder Sicherheit und Elan zurückkehrten. Das Viertel wurde schließlich mit 25:8 gewonnen und endete beim Zwischenstand von 71:48.

Als Lukas Scherer in der 33-igsten Minute den Vorsprung der Nördlinger auf 30 Punkte ausbaute, war die Partie endgültig gelaufen. Philipp Steinmeyer sorgte nochmals für ein Ausrufezeichen als er Shaquan Cantrell zu einem sogenannten „Alley-oop“-Treffer verhalf, indem er diesen über Ringniveau anspielte und der Amerikaner den Ball im Flug von oben durch die Reuse hämmerte. Georgi Krastev, der auch in diesem Spiel wieder fünf Dreier verwandelte verbucht die letzten Punkte für seine Mannschaft bei diesem - aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten - hohen 101:70-Sieg.

Am kommenden Samstag geht es für Nördlingen wieder auf Tour. Ziel ist diesmal Schrobenhausen.

Für Nördlingen am Ball: Ph. Steinmeyer 3 Punkte, J. Steinmeyer, Schwarzenberger, Erdle, Garcia Nivar 25, Knie 3 (1 Dreier), Hecht, Krastev 30 (5), Cantrell 33 (3), l. Scherer 7 (1)

Für Wolnzach erfolgreich: Zenk 21, A. Hoffmeister 17, Eichmüller 1

25.11.2018

Zwei überragende Viertel sichern Sieg beim Tabellenzweiten

 

Am kommenden Samstag folgt nun das nächste Spiel um Platz 2. Diesmal vor heimischer Kulisse
Am Samstagabend ging es für die Basketballer des TSV zum vierten Mal in dieser Saison in die Landeshauptstadt. Ziel der Fahrt war es, dem Tabellenzweiten der 2.Regionalliga Südost Paroli zu bieten und bei entsprechend positivem Verlauf selbst auf den zweiten Platz vorzurücken. Das erste Ziel wurde, dank zweier hervorragender Viertel, in denen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nahezu perfekt agiert wurde, gemeistert. Noch nicht geklappt – die Betonung liegt auf dem Wort noch – hat es allerdings mit dem zweiten Platz. Diesen nehmen nun die mit den Nördlingern punktgleichen Wolnzacher – die am kommenden Samstag als Gäste in der Hermann-Keßler-Halle auflaufen – ein, da sie beim Korbverhältnis um einen einzigen Korbpunkt besser sind als die Rieser. Garanten für den Erfolg bei MÜNCHEN BASKET waren wieder einmal das spanische Bollwerk Garny Garcia Nivar, der auf 25 Zähler kam und circa 20 abgeprallte Bälle sicherte, Georgi Krastev – er wurde mit 26 Punkten Korbschützenkönig des Abends – und Philipp Steinmeyer, der immer wieder beherzt zum Korb zog und zwölf Punkte erzielte.

Er war es auch, der die Partie mit einem Korbleger eröffnete, der aber von zwei Freiwurftreffern der Gastgeber gekontert wurde. Bereits in dieser frühen Phase zeigte sich dann aber, dass die Rieser nicht angereist waren, um die Punkte als Gastgeschenke in München zu lassen. Hinten wurde aufmerksam verteidigt und im Angriff immer Garny Garcia Nivar in Szene gesetzt. Die Verteidigungsarbeit schlug sich allerdings auf dem Foulkonto der Rieser nieder, sodass sie bereits in der vierten Spielminute die Mannschaftsfoulgrenze überschritten hatten und die Münchener vermehrt an die Freiwurflinie geschickt wurden. Dreipunktetreffer von Mehdi Ruppert und Georgi Krastev sorgten aber dafür, dass Nördlingen mit einer knappen 24:21-Führung ins zweite Viertel gehen konnte.
Während dieser zehn Minuten ließ Coach Gary Szabos Truppe nahezu nichts anbrennen. Hauptsächlich Georgi Krastev, Garny Garcia Nivar und Philipp Steinmeyer sorgten dafür, dass der Vorsprung der Nördlinger bis zum Pausenpfiff auf 47:30 anwuchs.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Lukas Scherer versenkte zum Auftakt einen Distanzwurf, Shaquan Cantrell bediente Garny Garcia Nivar zu einem Dunking und zwei weitere Dreier durch Lukas Scherer und Georgi Krastev ließen den Vorsprung wachsen. Zum Abschluss des Viertels hämmerte Shaquan Cantrell den Ball noch einmal von oben durch die Reuse.
Beim Zwischenstand von 76:44 aus Sicht der Rieser ging es schließlich in den Schlussdurchgang. Die Gäste ließen es nun ruhiger angehen. Die Hausherren bekamen nun Zugriff zum Spiel und es gelang ihnen, nicht zuletzt aufgrund von 16 ihnen in diesem Abschnitt zugesprochenen Freiwürfen, den zwischenzeitlichen 32-Punkte Rückstand bis zum Schlusspfiff auf 78:91 zu verkürzen.
Die Nördlinger Zuschauer können sich nun auf einen weiteren Spitzenkampf am kommenden Samstag einstellen.

Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 12 Punkte, J. Steinmeyer, Erdle 2, Garcia Nivar 25, Knie 5, Krastev 26 (3 Dreier), Cantrell 12, Ruppert 3 (1), L. Scherer 6 (2)

 

19.11.2018

TSV-Herren liefern das angekündigte Offensivspektakel

 

Nach einem 105:80-Sieg gegen Weilheim sind die Nördlinger nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten

 

Am Samstagabend bekamen die Zuschauer, die im Vorbericht angekündigte korbreiche Begegnung zwischen dem TSV Nördlingen und dem TSV Weilheim zu sehen. Besuchern wurde eine rasante, mit spektakulären Einlagen garnierte Partie geboten, bei der der spätere Sieger schon früh festzustehen schien, denn die Rieser führten bereits nach dem ersten Viertel mit 32:14.

Allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden, da die Gäste im zweiten Durchgang und Mitte des dritten Viertels – nicht zuletzt aufgrund von Nachlässigkeiten der Nördlinger Abwehr – noch zweimal bedrohlich nahe kamen, den erhofften vierten Heimsieg des TSV aber letztendlich nicht verhindern konnten. Garanten des Sieges waren Shaquan Cantrell und Garny Garcia Nivar, die beide ein sogenanntes „Double- Double“ erreichten. Dabei erzielte der US-Amerikaner im Nördlinger Trikot 31 Punkte und sicherte 13 Abpraller, während der Spanier 16 abgeprallte Bälle fing und auf 22 Zähler kam. Deren Leistung wurde allerdings noch von Georgi Krastev übertroffen. Er wartete gar mit einem äußerst seltenen „Triple-Double“ auf. Der Bulgare kam auf 27 Punkte (darunter fünf Dreier), erkämpfte zwölf Abpraller und bediente auch noch seine Mitspieler mit elf direkten Ballvorlagen. Nicht zu vergessen die Vorstellung von Lukas Scherer. Der Nördlinger Kapitän führte wieder umsichtig Regie und trachtete stets danach seine Mannschaftskameraden in gute Wurfpositionen zu bringen.

Georgi Krastev eröffnete die Partie mit einem Korbleger und verwandelte auch noch einem ihm zugesprochenen Bonusfreiwurf, da er beim Wurfversuch gefoult worden war. Dann konterten allerdings die Gäste zum 3:7-Zwischenstand. Dies war allerdings ein regelrechter Startschuss für die Einheimischen. Mit schnellem und gefälligem Mannschaftsspiel ließen sie einen 15:0-Lauf folgen, den Shaquan Cantrell mit einem von oben durch den Ring gestopften Ball zum 18:7-Zwischenstand abschloss. Die Rieser waren nun in einem wahren Spielrausch, ließen nur noch vereinzelte Weilheimer Gegentreffer - diese meist durch Freiwürfe - zu und schlossen das erste Viertel mit 32:14 ab.
Im Gefühl ständig Herr der Lage zu sein, kam es dann allerdings zu Nachlässigkeiten und einem Einbruch, den die Gäste zu einer Aufholjagd nutzten. Beim Zwischenstand von 37:30 beantragte Trainer Gary Szabo eine Auszeit und brachte seine Mannschaft wieder in Schwung. Mit dem Ergebnis, dass Garny Garcia und Co. bis zum Halbzeitpfiff wieder auf 53:41 erhöhten.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Nördlinger zunächst keinen Zugriff auf das Spiel. Dies gab den Gästen genügend Auftrieb, um bis zur Mitte des Viertels wieder den Anschluss zum 59:52-Zwischenstand zu schaffen. Wieder ging ein Ruck durch die Reihen der Rieser. Innerhalb der nächsten fünf Minuten versenkten sie 26 Zähler im Weilheimer Korb und ließen dabei nur drei Gegentreffer zu.
Beim Zwischenstand von 85:57 ging es in den Schlussdurchgang, in dem die Nördlinger Herren ihren Vorsprung bis auf 93:58 ausbauten. Danach ließen sie das Spiel langsamer angehen und Linus Hecht erzielte die letzten Punkte zum hochverdienten 105:80-Sieg.

Für Nördlingen Spielten: Ph. Steinmeyer 6 Punkte, J. Steinmeyer, Neuwirt, Erdle 2, Garcia Nivar 22, Knie 6 (2 Dreier), Hecht 2, Krastev 27 (5), Cantrell 31 (1), Ruppert 2, L. Scherer 7 (1)

 

11.11.2018

Garny Garcia Nivar als Bollwerk unter den Körben
Spanier glänzt beim deutlichen 82:65-Sieg des TSV in Milbertshofen

Die Ausgangslage für die Basketballherren vor ihrem Gastspiel bei den MIL Baskets war klar, denn bei einer Niederlage drohte der Absturz in die untere Tabellenhälfte. Also lautete die Devise: Nach zwei Niederlagen in der Landeshauptstadt muss ein Sieg her. Damit, dass die Rieser den Gastgebern ihre bisher höchste Niederlage beibringen würden, war nicht zu rechnen. Hauptgründe für den Erfolg waren unter anderem ein glänzend aufgelegter Garny Garcia Nivar und die zurückkehrende Treffsicherheit von Georgi Krastev. Während der Spanier in Nördlinger Diensten mit 31 Korbpunkten, 20 gefangenen Abprallern und sechs abgeblockten gegnerischen Wurfversuchen zum Spieler des Abends wurde, scheint bei Georgi Krastev die im letzten Jahr gezeigte Treffsicherheit von jenseits der Dreipunktelinie zurückzukehren. Er verwandelte bei dieser Partie fünf Distanztreffer aus zwölf Versuchen. Doch auch der Rest der Mannschaft gab gehörig Gas. Speziell Lukas Scherer und Philipp Steinmeyer setzten den Gegner und dessen Korb gehörig unter Druck.
Das Spiel begann zwar nicht nach dem Geschmack der Nördlinger, denn die Gastgeber eröffneten die Partie mit einem 6:0-Lauf, aber dadurch ließ man sich nicht schocken. Garny Garcia Nivar setzte sich beim Kampf um einen Abpraller energisch durch, Shaquan Cantrell stopfte den Ball nach einem Steilangriff von oben durch den Ring und Georgi Krastev versenkte einen Dreier zur ersten Führung (9:8) für den TSV. Als auch noch Philipp Steinmeyer zwei Dreier nachlegte und Shaquan Cantrell auf 21:12 erhöhte schien alles für Nördlingen zu laufen, aber Coach Gary Szabo musste sowohl den Spanier als auch Philipp Steinmeyer – die beide ihr zweites Foul kassiert hatten – vom Feld nehmen.
Auch im zweiten Viertel arbeiteten die Gäste eifrig daran ihren Vorsprung auszubauen. Garny Garcia Nivar ackerte unter dem Korb, Lukas Scherer sowie Georgi Krastev vollstreckten von außen und Florian Erdle markierte in der 19. Minute den 43:28-Zwischenstand zugunsten Nördlingens. Nachlässigkeiten in der Abwehr ließen es dann allerdings zu, dass die Gastgeber bis zum Pausenpfiff auf 43:36 verkürzen konnten.
Die Rieser, die normalerweise etwas schläfrig aus der Kabine kommen waren diesmal nach dem Seitenwechsel hellwach. Garny Garcia beherrschte den Bereich unter den Körben. Er blockte unter dem eigenen Korb reihenweise gegnerische Wurfversuche und startete im Angriff einen 16:2-Lauf, den Lukas Scherer mit einem Distanzwurf zum 59:41 abschloss.
Die Anzeigetafel zeigte 48:62 als es in die abschließenden zehn Spielminuten ging, in denen die Münchener zwar noch einmal versuchten das Blatt zu wenden aber sich nur noch bis auf 58:66 an ihre Gäste annähern konnten. Georgi Krastev und Garny Garcia Nivar drehten noch einmal an der Stellschraube, sodass nach dem Schlusspfiff ein, auch der Höhe nach verdienter, 82:65-Sieg für Nördlingen feststand.
Mit diesem Erfolg klettern die Rieser auf den dritten Platz der Tabelle und wollen diesen am kommenden Samstag in der Hermann-Keßler-Halle gegen den TSV Weilheim verteidigen.

Leo Emmert

Für Nördlingen am Ball: Ph. Steinmeyer 9 Punkte (2 Dreier), J. Steinmeyer, Erdle 3, Garcia Nivar 31, Knie, Krastev 21 (5), Cantrell 8, Ruppert 2, L. Scherer 8 (2)

30.10.2018

Dritter Heimsieg beim dritten Heimspiel

 

Nördlinger Herren ringen den bisherigen Tabellendritten nieder und gewinnen in einer korbreichen Begegnung mit 90:78 gegen die Dachau Spurs

 

Am Samstagabend zeigten die Nördlinger Basketballherren, dass sie die Niederlage des vorangegangenen Wochenendes verdaut hatten. Im Spiel gegen den bisherigen Tabellendritten aus Dachau wurde den Zuschauern nahezu alles geboten, was ein Männerbasketballspiel interessant macht. Schnelles Angriffsspiel mit vielen von oben durch den Ring gehämmerten Bällen, abgeblockte gegnerische Wurfversuche und Ballgewinne die mit Steilangriffen vollendet wurden. Besonders erfreulich war, dass auch die einheimischen Spieler in die Angriffe eingebunden waren, denn 33 der 78 Rieser Wurfversuche wurden von ihnen getätigt. Einziges Manko: 19 Ballverluste, die einerseits auf individuelle Fehler aber anderseits auch auf eine äußerst intensive Verteidigungsarbeit der Gäste zurückzuführen waren.

Trainer Gary Szabo konnte, nachdem sich Philipp Steinmeyer wieder einsatzfähig gemeldet hatte und Shaquan Cantrells Erkrankung abgeklungen war, aus dem Vollen schöpfen. Dazu kam, dass Kapitän Lukas Scherer besonders motiviert schien, klug Regie führte, seinen Gegenspieler bestens verteidigte und selbst 15 Punkte - darunter drei Dreipunkttreffer - erzielte.

Nach drei Spielminuten führten die äußerst flinken Gäste mit 7:4 ehe Shaquan Cantrell - der im Übrigen wieder eine hervorragende Partie bot und sich neben 32 Korbpunkten auch noch 12 Abpraller sicherte – erstmals den Ball im gegnerischen Netz unterbrachte. Anschließend versenkte Lukas Scherer seinen ersten Dreier und ließ diesem einen Ballgewinn, den er per erfolgreichem Schnellangriff zum 12:7 für seine Farben vollendete. Ein zwischenzeitliches Aufholen der Dachauer wurde von Coach Gary Szabo mit einer taktisch klug gesetzten Auszeit unterbrochen, nach der die Gebrüder Steinmeyer und Shaquan Cantrell eine knappe 24:21- Führung zum Ende des ersten Viertels sicherten.

Die Oberbayern gaben auch als Lukas Scherer mit einem weiteren Steilangriff und seinem zweiten und dritten Dreier den Vorsprung der Rieser auf 38:29 ausgebaut hatte nicht klein bei, sondern verkürzten bis auf zwei Punkte. Eine erneute Auszeit war die Folge. Nach dieser war Shaquan Cantrell am Drücker. Ob nach Ballgewinnen oder von seinen Mitspielern in Szene gesetzt, verbuchte er zwölf Punkte in Serie und brachte seiner Mannschaft eine 50:41-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Nördlinger wacher aus der Kabine. Wieder war es Shaquan Cantrell der, diesmal unterstützt von Garny Garcia Nivar – dem mit 13 Punkten und 17 gefangenen Abprallern ebenfalls ein sogenanntes Double-Double gelang – den Punktestand auf 56:41 schraubte. Aber: „der Drops war nicht gelutscht“. Den Gästen gelang nochmals eine Verkürzung auf 56:49. Diesmal hielten Johannes Steinmeyer und Georgi Krastev – dem zwar immer noch das Wurfpech an den Fingern klebt, sich aber mit sieben direkten Ballvorlagen, acht gefangenen Abprallern und vier Ballgewinnen auszeichnete – dagegen, so dass es beim Zwischenstand von 70:62 in die abschließenden zehn Minuten ging.

Die Dachau Spurs versuchten zwar im Schlussabschnitt noch einmal das Spiel zu drehen, aber die Rieser ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen verdient mit 90:78.
Am kommenden Wochenende ist spielfrei und danach geht es zum Tabellenletzten nach Milbertshofen, ehe am 17.11. das nächste Heimspiel ansteht.

Leo Emmert

Für Nördlingen dabei: P. Steinmeyer 8 Punkte, J. Steinmeyer 10 (3 Dreier), Schwarzenberger, Erdle, Garcia Nivar 13, Knie 3, Krastev 9, Cantrell 32 (1), Lang, L.Scherer 15 (3)
Die erfolgreichsten Gäste: Glück 25, Schwarz 13, Bondzio 11

21.10.2018

Pasinger Dreier zerstören Traum vom Auswärtssieg

 

Ersatzgeschwächte Nördlinger unterliegen gut aufgelegten Fröschen

 

Die Aktien der Nördlinger Basketballer waren bereits vor dem Spielbeginn bei den Fröschen gesunken, denn neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Philipp Steinmeyer hatte auch Shaquan Cantrell gesundheitliche Probleme. Dazu kam, dass die Gastgeber sich außergewöhnlich gut bei der Treffsicherheit von jenseits der Dreipunktelinie präsentierten. Sie verwandelten bei dieser Begegnung mit 13 Dreiern beinahe soviele Distanzwürfe wie sie in den ersten drei Spielen zusammen erzielt hatten. Außerdem durfte sich der Nördlinger US-Amerikaner einer aufmerksamen Bewachung „erfreuen“ und kam erst in der siebten Spielminute – bezeichnender Weise durch Freiwürfe – zu seinen ersten Punkten. Dennoch war, eine Siegchance durchaus vorhanden, denn obwohl die Rieser einen zwischenzeitlichen Rückstand von 15 Punkten hinterherliefen, hatten sie die Möglichkeit zu Beginn des dritten Viertels auszugleichen und dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben.

Das Spiel begann eigentlich wie von Seiten der Rieser geplant. Garny Garcia Nivar unter dem Korb und Lukas Scherer per Dreier brachten eine rasche 7:2-Führung und die Hausherren hatten bis zur dritten Minute bereits ihr viertes Mannschaftsfoul auf dem Konto – ab dem fünften Foul gibt es jeweils Freiwürfe für den Gegner - sodass man eigentlich davon ausgehen konnte, dass die Nördlinger Spieler vermehrt an die Freiwurflinie geschickt werden sollten. Das traf nicht ein. Die Pasinger erhielten bis zur achten Minute kein weiteres Foul, während der Tatendrang des Nördlinger Spaniers gestoppt wurde indem seine Aktionen mehrfach wegen des Verstoßes gegen die 3-Sekundenregel abgepfiffen wurden. Was folgte, war ein 17:0-Lauf der Münchener, der unverständlicher Weise erst zu spät per Auszeit – die einzige während der gesamten Begegnung – kurzfristig unterbrochen wurde. Das Ergebnis: Die Gastgeber führten nach ihren ersten vier erfolgreichen Dreiern mit 22:9. An diesem Abstand änderte sich bis zum Viertelsende (29:17) nichts mehr.

An Aufgabe wurde nicht gedacht. Ab sofort wurde aufmerksamer verteidigt und dieser Spielabschnitt mit 22:16 gewonnen, sodass man zur Halbzeit bei einem Spielstand von 45:39 wieder auf Schlagdistanz zu den Gastgebern war.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Garny Garcia Nivar weiter. Doch anstelle die aufkommende Unsicherheit der Frösche auszunützen, wurde diese Gelegenheit mit Fehlversuchen vergeben und ein 10:0-Lauf der Einheimischen zum 55:41-Zwischenstand folgte. Georgi Krastev und Florian Knie – der eine sehr couragierte Partie spielte – verkürzten nochmals.

Auch als beim Zwischenstand von 70:58 der Schlussabschnitt angepfiffen wurde, war die Partie noch nicht entschieden. Allerdings hatten die Nördlinger nun das Manko, dass Georgi Krastev ebenfalls sein fünftes Foul kassiert hatte und Shaquan Cantrell nicht mehr eingesetzt wurde. Obwohl Florian Erdle, der unverständlicherweise erst in diesem Abschnitt zum Einsatz kam, sowie Johannes Steinmeyer und Florian Knie noch eine engagierte Leistung zeigten war dann die Niederlage nicht mehr zu vermeiden, wenn sie auch mit dem Endergebnis von 76:109 zu hoch ausfiel.

Für Nördlingen am Ball: J.Steinmeyer 7 Punkte (1 Dreier), M. Scherer, Neuwirt, Erdle 7, Garcia Nivar 20, Knie 5 (1), Krastev 18 (1), Cantrell 11 (1), Ruppert 2, l. Scherer 6 (2)

 

15.10.2018

Kantersieg und Galavorstellung von Shaquan Cantrell

Der Nördlinger US-Amerikaner steuert 53 Punkte zum 105:61-Sieg seiner Mannschaft gegen den TSV Jahn Freising bei
Das gab es während der vergangenen 30 Jahre nicht, dass ein einzelner Spieler der Nördlinger Herrenmannschaft nur acht Punkte weniger erzielte als die gesamte gegnerische Mannschaft. Am Samstagabend war nach Spielschluss Festtagsstimmung in der Hermann-Kessler-Halle. Selbst die ältesten Basketballanhänger konnten sich nicht daran erinnern, ob es im Herrenbereich jemals einen Spieler gab, der in einem einzigen Spiel 53 Punkte für seine Farben markierte. Shaquan Cantrell war allerdings nicht nur Hauptpunktelieferant, sondern erkämpfte sich auch noch 16 abgeprallte Bälle. Aber es war beileibe keine „One-Man-Show“, die der US-Amerikaner bot. Vielmehr wurde er auch von seinen Mitspielern gesucht, um ihn zum einnetzen zu bringen. Von diesen bedient, hämmerte er fünf spektakuläre Bälle von oben durch die Reuse. Dazu kam, dass mit Georgi Krastev (16 Punkte), Garni Garcia Nivar – er zeichnete sich durch gefangene und verwertete Abpraller am gegnerischen Korb aus – der auf 18 Zähler kam und Florian Knie (12), der drei Dreipunktetreffer im Netz versenkte, noch drei weitere Nördlinger Spieler Punkte im zweistelligen Bereich sammelten. Kapitän Lukas Scherer verzichtete auf eigene Wurfversuche, sondern führte umsichtig Regie und suchte immer nach dem bestplatzierten Mitspieler.
Georgi Krastev eröffnete die Partie per Freiwurf und sandte wenig später Shaquan Cantrell zu dessen ersten Dunking. Die nur mit acht Spielern angereisten Freisinger Gäste hatten dem nun folgenden Rieser Sturmlauf wenig entgegen zu setzen. Daran änderte auch eine Auszeit des Trainers der Domstädter nichts. Der Vorsprung der Rieser war in der siebten Spielminute bereits auf 26:11 angewachsen. Ein Umstand, den Coach Gary Szabo zu reichlich Spielerwechsel nützte, ohne dass sich am Abstand etwas änderte.
Beim Zwischenstand von 31:16 ging es in das zweite Viertel, das mit zwei getroffenen Freiwürfen vom 15-jährigen Benedikt Schwarzenberger begann. Der Nördlinger Trainer wechselte munter weiter, so dass die Domstädter zunächst etwas näher kommen konnten. Aufkeimende Hoffnungen der Gäste wurden allerdings von Florian Knie und Garni Garcia postwendend beantwortet. 52:35 lautete schließlich der Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel kam es für die Oberbayern nochmals dicker. Shaquan Cantrell war weiterhin in Wurflaune. 21 Zähler von ihm zwei punkte durch Georgi Krastev, deren fünf durch garni Garcia Nivar sowie ein weiterer Dreier von Florian Knie schraubten den Vorsprung der Rieser immer weiter in die Höhe.
83:48 zeigte die Anzeigetafel als es in den letzten Spielabschnitt ging. Shaquan war immer noch korbhungrig. Nach seinem 53-sten Punkt zum 98:54-Zwischenstand wurde er unter lange anhaltendem Beifall vom Feld geholt. Garni Garcia Nivar ließ den Punktestand auf 101 ansteigen, Linus Hecht erhöhte per Korbleger und Max Lang stellte Ebenfalls mit einem Korbleger den 105:61-Endstand her. Ein aus Nördlinger Sicht gelungener Abend, der Lust auf mehr macht.

Für Nördlingen dabei: J. Steinmeyer, M. Scherer, Schwarzenberger 2 Punkte, Erdle, Garcia Nivar 18, Knie 12 (3 Dreier), Hecht 2, Krastev 16 (1), Cantrell 53 (2), Ruppert, Lang 2, L. Scherer

Die erfolgreichsten Freisinger: Pathekas 19, Kahlert 17, Kock 12

08.10.2018

Verletzungspech raubt Siegeschance

 

Nördlinger unterliegen nach gutem Kampf in München

München Die Nördlinger Basketballer sind am Samstagnachmittag der Nachwuchstruppe des FC Bayern München in einem bis ins Schlussviertel hart umkämpften Spiel unterlegen. Bis zu dessen Beginn sah es mit Ausnahme der Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie gegen die größenmäßig weit überlegenen Gastgeber noch recaht gut aus, obwohl sich Philipp Steinmeyer – einer der Motoren im Rieser Spiel – anfangs der zweiten Halbzeit am Knöchel verletzte und für den Rest des Spiels ausfiel.

Das Spiel begann mit einer raschen 7:2-Führung für München. Davon ließen sich die Rieser allerdings nicht schocken. Sie verstanden es in dieser Phase neben schnellem Spiel auch immer wieder Garny Garcia Nivar erfolgreich in Szene zu setzen und Philipp Steinmeyer gelang es in der vierten Spielminute per Korbleger, den Zwischenstand auf 10:9 zu Gunsten der Rieser zu drehen. In der Folge erhöhten die Gastgeber nochmals ihre aggressive Verteidigung, aber die Nördlinger ließen sich nicht abschütteln, so dass es nach weiteren zwei Führungswechseln am Ende der ersten Spielperiode lediglich 23:22 für die Bayern stand.

Auch im zweiten Durchgang konnte noch keine Aussage über den späteren Spielausgang getroffen werden. Ein Dreipunkttreffer von Georgi Krastev sowie Korbleger durch Garny Garcia Nivar und Florian Erdle brachten die Gäste wieder mit 31:30 in Front, was aber von den Einheimischen postwendend mit fünf Punkten beantwortet wurde. Eine sehenswerte durch Georgi Krastev eingeleitete Ballstafette wurde von Shaquan Cantrell per Dunking zum 35:35-Ausgleich verwertet. Die Nördlinger vergaßen dann allerdings das Mannschaftsspiel, verlegten sich zu sehr auf meist erfolglose Einzelaktionen und gaben den Münchnern dadurch die Möglichkeit bis zum Halbzeitpfiff auf 47:39 davon zu ziehen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild wieder. Obwohl Philipp Steinmeyer – er hatte es bis dahin bereits auf elf Punkte gebracht –früh ausschied, hielten speziell Shaquan Cantrell, Georgi Krastev und Garny Garcia Nivar ihre Mannschaft im Rennen. Das Viertel wurde, auch aufgrund guter Verteidigung, gewonnen und der Rückstand schmolz auf 52:54.

Auch der Start in den Schlussabschnitt gab zu Hoffnung Anlass, denn Shaquan Cantrell verkürzte den Vorsprung der Gastgeber auf zwei Punkte. Dann folgte allerdings ein vier Minuten andauernder Leerlauf, den die Landeshauptstädter zu einem 10:0-Lauf nutzten und auf 66:54 enteilten. Dieser Abstand änderte sich bis zum 73:61-Endergebnis nicht mehr.

Die Nördlinger können diese Niederlage am kommenden Samstag – dann hoffentlich wieder mit Philipp Steinmeyer – gegen den punktgleichen TSV Jahn Freising wettmachen. (leo)

Nördlingen: P. Steinmeyer 11 Punkte, J Steinmeyer, Erdle 2, Garcia Nivar 13, Knie, Hecht, Krastev 14 (2 Dreier), Cantrell 20, Lang, L. Scherer

02.10.2018

Erfolgreicher Saisonauftakt

Nördlinger Basketballherren behalten bei ihrem 83:74-Sieg die Oberhand im nordschwäbischen Derby.
Am Samstagabend war es endlich wieder soweit. Nach fünfmonatiger Pause wurde in der Hermann-Keßler-Halle wieder Herrenbasketball geboten. Als Gegner machte die BG Leitershofen/Stadtbergen II ihre Aufwartung. Das Spiel gestaltete sich schwieriger als zu vermuten war, denn die Gäste konnten ebenfalls in Bestbesetzung antreten und hatten mit Quentin Tucker einen eingedeutschten US-Amerikaner in ihren Reihen der während der vergangenen Saison für die erste Mannschaft der Wertachstädter aufgelaufen war und dabei durchschnittlich acht Punkte pro Partie erzielt hatte. Er war nahezu nicht zu stoppen und hatte am Spielende 27 Zähler auf dem Konto. Besser als er war allerdings der Nördlinger Neuzugang Shaquan Cantrell. Der sympathische US-Amerikaner erhielt bei seinem ersten Auftritt in den Nördlinger Farben Unterstützung aus Übersee, denn seine Großmutter und ein Onkel waren dazu aus Georgia eingeflogen. Mit Erfolg. Er wurde mit 28 Punkten Topspieler des Abends und zeigte dabei, dass er in kniffligen Situationen bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Das Spiel begann sehr zur Zufriedenheit der Rieser, denn eine rasche 2:0-Führung der Gäste wurde durch Lukas Scherer und Philipp Steinmeyer mit drei Dreipunkttreffern beantwortet, was den Trainer der Kangaroos zu einer frühen Auszeit veranlasste. Diese brachte aber nur einen kurzzeitigen Erfolg. Garny Garcia Nivar, Georgi Krastev und Shaquan Cantrell legten nach und sicherten ihrer Mannschaft zum Viertelsende einen 22:12-Vorsprung.

Als Shaquan Cantrell und Florian Erdle den Abstand zum Gegner auf 14 Zähler ausbauten schien das Spiel auf einem sicheren Weg zu sein. Doch allzu kräftige Spielerrotation und nachlassende Verteidigungsarbeit brachte Sand in das TSV-Getriebe und ließen die Gäste bis zum Halbzeitpfiff auf 36:33 aufschließen.

Noch enger wurde es nach dem Seitenwechsel, denn der erste Treffer landete wieder im Nördlinger Netz und der schöne Vorsprung schmolz auf einen Zähler. Nach einem beherzten Korbleger durch Lukas Scherer änderte sich das Bild wieder. Shaquan Cantrell und Garny Garcia Nivar drehten an der Stellschraube und erhöhten auf 56:45.

Beim Zwischenstand von 57:51 ging es in das Schlussviertel, das von Georgi Krastev eröffnet wurde. Zwei weitere Treffer von ihm und zwei Körbe durch Philipp Steinmeyer ließen die Führung des TSV in der 35-sten Minute auf 69:54 anwachsen. Nachlässige Verteidigung der Rieser erlaubte den Kangaroos nochmals auf 78:70 zu verkürzen, aber Shaquan Cantrell stoppte deren Bemühungen das Spiel zu drehen und Philipp Steinmeyer stellte mit einem Dreier in der Schlusssekunde den 84:73-Endstand her.
Für Nördlingen am Ball: P. Steinmeyer 11 Punkte (2 Dreier), J. Steinmeyer, Neuwirt, Erdle 2, Garcia Nivar 18, Knie, Hecht, Krastev 16, Cantrell 28, Ruppert, Lang, L. Scherer 8 (2)

Die erfolgreichsten Gäste: Tucker 27, Trämmler 15, Burgermeister 12, Schmitt 10

Leo Emmert

23.09.2018 - Pre-season Tournament - Veitshöchheim

Game 1.

TG Veitshöchheim (BayL) vs TSV Nördlingen 51-60 (15-10;12-17;13-12;11-21)

Game 2.

TG Würzburg Tropics (2.RL) vs. TSV Nördlingen 8-18

At the end of the frist quarter the game was interrupted by storm which damaged the roof of the gym.

15.09.2018

Test Game

TSV Nördlingen vs. TSV Oberhaching (1. RL) 65-75 (11-12;22-26;14-21;18-16)

16.09.2018

STWAN-CUP 2018 - Ansbach 15.09.2018

Game 1.

hapa Ansbachb (1.RL) vs. TSV Nördlingen 82-78 (21-20;19-19;25-15,17-24)

Game 2.

Fibalon Basket Neumarkt (2.RL) vs. TSV Nördlingen 69-64 (14-16-13-13;18-12;24-23)

15.08.2018

?Liebe Nördlinger Basketballfans, lange musstet ihr auf einige Infos von unserer Herrenmannschaft warten. Das bedeutet aber nicht das wir nicht untätig waren. Hinter uns liegt ein ereignisreicher Sommer. Einige Spieler wie Robin Seeberger oder JJ Cratit verließen uns, anderer bleiben im Verein spielen aber zukünftig für die zweite Mannschaft. Erfreulich ist aber das wir auch einige Spieler halten konnten. Neben vielen unserer Eigengewächse bleiben uns auch Georgi Krastev und Garny Nivar erhalten. Und heute landet auch unser Neuzugang in München. Wer das sein wird, werden wir euch in den nächsten Tagen präsentieren.
Alles in allem werden wir einen guten Mix zwischen Jungen Hungrigen Spielern und Erfahrenen Spielern haben auf die unser Coach Gary Szabo zurückgreifen kann. Dieser wird wie alle im Verein Froh sein das wir in der neuen Saison in der Südstaffel antreten werden.
Ein Teamvorstellung und viele weitere Infos werdet ihr in den nächsten Wochen von uns bekommen.