News

11-12.05.2019

U18w Bayerische Meisterschaft - Mehzrweckhalle

11.05.2019

Game 1

TSV Nördlingen vs. TV Schwabach 23-40

TSV Nördlingen vs.  MTV München 83-67

12.05.2019

Semi-Final

TSV Nördlingen vs. Jahn München 39-52

3rd Place

TSV Nördlingen vs. Fibalon Baskets Neumarkt 77-29

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06.05.2019

Südbayerische Meisterschaft der U12

Am letzten Wochenende war die männliche U12 des TSV zu Gast im Trainingsleistungszentrum des FC Bayern Basketball, um die Südbayerische Meisterschaft auszuspielen. Gegner waren die BG Leitershofen/Stadtbergen als 2. der Bezirksoberliga Schwaben, sowie die ersten beiden Plätze der Bezirksoberliga Oberbayern, der FC Bayern und die Mannschaft von Jahn München...

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04.-05.05.2019

U12 Bayerische Meisterschaft - Qualirunde Südbayern

Nachwuchsleistungszentrum - FC Bayern München

 

04.05.2019

13:15 Uhr TSV Nördlingen vs. BG Leitershofen/Stadtbergen 80-40 (24-6;13-17;26-11;17-6)

 

18:00 Uhr TSV Nördlingen vs. TS Jahn München 38-121 (13-30;2-25;11-29;12-37)

 

05.05.2019

12:15 Uhr FC Bayern München vs. TSV Nördlingen 107-54 (35-12;25-16;25-13;22-13)

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RL Südost - 2. Regionalliga Nord 2017/2018

At the end of the season April 2018

At the beggining the season, September 2017

Not on the photo: Chris Geyer, Lukas Scherer und Florian Sefranek

Tabelle - 2. Regionalliga Nord (2RLN)

2017/2018

 

Rang

 

Name

 

Spiele

 

W/L

 

Pkte

 

Körbe

 

Diff.

 

1

TV Goldbach 1897

22

19/3

38

1758 : 1498

260

2

BBC Bayreuth 2

22

16/6

32

1793 : 1668

125

3

TG TROPICS Würzburg

22

15/7

30

1824 : 1683

141

4

NINERS Chemnitz 2

22

11/11

22

1607 : 1640

-33

5

DJK Neustadt a. d. Waldnaab

22

10/12

20

1591 : 1679

-88

6

BG Litzendorf

22

10/12

20

1498 : 1568

-70

7

TSV 1861 Nördlingen

22

10/12

20

1583 : 1569

14

8

TSV 1884 Wolnzach

22

10/12

20

1613 : 1595

18

9

USC Leipzig

22

9/13

18

1479 : 1571

-92

10

Dresden Titans 2

22

8/14

16

1592 : 1715

-123

11

Regnitztal Baskets

22

8/14

16

1589 : 1669

-80

12

BC Erfurt

22

6/16

12

1656 : 1728

-72

Spielplan - Regionalliga Südost

 

2. Regionalliga Nord (2RLN)

 

2017/2018

 


 

Datum 

Heim 

Gast 

Spielhalle 

30.09.2017 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TG TROPICS Würzburg

71-63

(14-18;18-11;26-19;13-15)

07.10.2017 19:30

TSV 1861 Nördlingen

Dresden Titans 2

73-69 (18-17;17-13;16-14;22-25)

13.10.2017 19:30

TSV 1861 Nördlingen

BC Erfurt

68-83 (21-15;16-21;19-19;12-28)

21.10.2017 14:00

USC Leipzig

TSV 1861 Nördlingen

67-55 (11-13,15-17;21-12;20-13)

28.10.2017 14:00

NINERS Chemnitz e.V

TSV 1861 Nördlingen

63-46 (23-11;16-15,12-10;12-10)

11.11.2017 19:30

TV Goldbach 1897

TSV 1861 Nördlingen

79-73 (12-21;28-15;23-13;16-25)

19.11.2017 16:00

TSV 1861 Nördlingen

BBC Bayreuth 2

76-90 (19-26;23-24;15-19;19-21)

25.11.2017 17:35

DJK Neustadt a. d. Waldnaab

TSV 1861 Nördlingen

73-62 (23-22;18-10;11-15;21-15)

03.12.2017 16:00

BG Litzendorf

TSV 1861 Nördlingen

59-54 (14-12;15-18;9-5;21-19)

09.12.2017 19:30

TSV 1861 Nördlingen

Regnitztal Baskets

68-65 (24-18;15-17;16-10;13-20)

16.12.2017 19:30

TSV 1884 Wolnzach

TSV 1861 Nördlingen

69-68 (16-14;20-20;14-16;19-18)

13.01.2018 20:00

TG TROPICS Würzburg

TSV 1861 Nördlingen

90-75 (19-18;26-21;20-14;25-22)

21.01.2018 15:00

Dresden Titans 2

TSV 1861 Nördlingen

72-92 (16-21;20-24;19-22;17-25)

27.01.2018 20:00

BC Erfurt

TSV 1861 Nördlingen

99-85 (23-19;19-28;27-24;30-14)

04.02.2018 16:00

TSV 1861 Nördlingen

USC Leipzig

89-60 (22-8;17-15;23-21;27-16)

11.02.2018 16:00

TSV 1861 Nördlingen

NINERS Chemnitz e.V

71-62 (18-14;13-21;21-17;19-10)

24.02.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TV Goldbach 1897

62-72 (19-15;15-21;10-25;18-11)

03.03.2018 17:30

BBC Bayreuth 2

TSV 1861 Nördlingen

73-79 (16-19;18-22;19-15;20-23)

10.03.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

DJK Neustadt a. d. Waldnaab

69-78 (24-21;19-27;16-13;10-17)

18.03.2018 16:00

TSV 1861 Nördlingen

BG Litzendorf

76-46 (19-15;13-14;22-4;22-13)

07.04.2018 20:00

Regnitztal Baskets

TSV 1861 Nördlingen

75-88 (23-19;18-20;20-22;14-27)

14.04.2018 19:30

TSV 1861 Nördlingen

TSV 1884 Wolnzach

83-62 (33-19;15-9;22-17;13-17)

15.04.2018

Nördlinger Feuerwerk als versöhnlicher Saisonabschluss

 

Die TSV-Herren verabschieden sich mit einem souveränen 83:62-Sieg in die Sommerpause

 

Mit ihrem dritten in Serie erkämpften Sieg konnten sich die Nördlinger Basketballherren nicht nur den Klassenerhalt endgültig sichern, sondern kletterten auch in der Tabelle einen Platz nach oben. Mit Neustadt, Litzendorf, Nördlingen und Wolnzach befinden sich nach dem letzten Spieltag der 2.Regionalliga Südost vier punktgleiche Mannschaften auf den Rängen fünf bis acht. Neben dem Angriff – hier befanden sich vor allem JJ Cratit (27 Punkte) und Georgi Krastev (23) in bester Wurflaune – war erneut die Verteidigung das Paradestück der TSV-Herren, die mit 1569 Gegentreffern hinter Litzendorf (1568) und Meister Goldbach die drittbeste Abwehrformation der Liga sind. Herausragend dabei war wieder einmal die bärenstarke Leistung von Robin Seeberger. Der Wallersteiner zeigte keine Scheu vor der körperlichen Übermacht der Gäste und hatte nach dem Schlusspfiff mit 12 Punkten und zehn gefangenen Abprallern wieder ein „Double-Double“ auf dem Konto. Obwohl die mit allen Routiniers angetretenen Gäste aus Wolnzach keineswegs als sogenannte Laufkundschaft zu bezeichnen sind, wurden sie von den Riesern in nahezu allen Bereichen dominiert. Die Einheimischen waren an diesem Abend meistens flinker mit den Händen, eroberten sich oftmals den Ball und schlossen diese Ballgewinne mit Schnellangriffen ab. Auch unter den Körben waren sie energischer und verbuchten dort mit 32 Zählern doppelt so viele wie die Gäste.

Robin Seeberger eröffnete diesmal die Partie und Georgi Krastev ließ nach einem Ballgewinn einen Schnellangriff folgen. Anschließend waren die Gäste am Drücker und erarbeiteten sich bis zur vierten Minute einen 10:8-Vorsprung. Was dann aber folgte war ein Novum bei den Nördlinger Basketballern. Robin Seeberger, JJ Cratit, Georgi Krastev und Philipp Steinmeyer versenkten bis zum Viertelsende sieben Dreipunkttreffer im gegnerischen Netz und brachten dadurch ihre Farben mit 33:19 in Führung. Daran konnte auch eine vom Wolnzacher Coach genommene Auszeit nichts ändern.

Die Nördlinger waren warm gelaufen und vergrößerten den Abstand zum Gegner. Selbst als der Hallertauer Trainer eine erneute Spielunterbrechung beantragte änderte sich nichts, denn JJ Cratit, der im ersten Viertel mit vier Distanztreffern geglänzt hatte zeigte nun auch sein Können in Korbnähe und knackte mit sieben Punkten in Serie erstmals die Abstandsmarke von 20 Punkten zum Zwischenstand von 46:24. Eine Unkonzentriertheit der Einheimischen ermöglichte den Hallertauern die letzten Zähler zum 48:28 Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es aus Nördlinger Sicht munter weiter. Speziell Robin Seeberger und Georgi Krastev drehten weiter eifrig an der Stellschraube, so dass der Vorsprung bis zur 27-sten Minute auf nahezu 30 Punkte angewachsen war (62:35).

70:45 zeigte die Anzeigetafel in der Hermann-Keßler-Halle zu Beginn des Schlussdurchgangs an, der von Lukas Scherer per Distanztreffer eingeläutet wurde. Das Spiel war gelaufen als Johannes Steinmeyer mit einem Dreier und einem getroffenen Freiwurf die letzten Punkte der Saison für Nördlingen erzielte. Fünf Gästepunkte vor dem Schlusspfiff änderten nichts am hochverdienten 83:62-Heimsieg und dem lange anhaltenden Applaus der Anhänger des Nördlinger Männerbasketballs.

Leo Emmert

Für Nördlingen am Ball: Cratit 27 Punkte (4 Dreier) / 3 Rebounds / 3 Assists / 3 Ballgewinne, Lang, Scherer 3 P (1) / 3 R / 3 A, Garcia 2 P / 8 R / 1 A, Knie, Schmid 1 P / 1 R / 1 A, J. Steinmeyer 4 P (1), Krastev 23 P (1) / 8 R / 3 A / 2 B, Sefranek 1 P / 4 R / 4 A / 3 B, Ruppert, P. Steinmeyer 10 P (2) / 2 R / 1 A / 1 B, Seeberger 12 P (2) / 1o R / 2 A / 2 B

Für Wolnzach am erfolgreichsten: Zenk 13, Hofmeister 11, Alsen 11, Maischak 11

08.04.2018

Enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ins Ries geholt

 

Nördlinger Herren besiegen den Bamberger Nachwuchs nach spannendem Spiel mit 88:75

 

Am Samstagabend standen sich in der Trainingshalle des amtierenden Deutschen Meisters Brose Bamberg zwei Mannschaften gegenüber denen zu Beginn der Partie die Wichtigkeit der Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt deutlich anzumerken war. Die Trainer agierten mit völlig unterschiedlichen Taktiken. Kevin Kositz, der Regnitztaler Coach, setzte auf die Treffsicherheit seiner Schützlinge von jenseits der Dreipunkte-Linie und hielt damit seine Mannschaft bis Mitte des Schlussabschnittes im Spiel – bis dahin hatten die Oberfranken bereits 13 Dreier im Nördlinger Netz versenkt. Gary Szabo, sein Gegenüber, bevorzugte hingegen - obwohl die Oberfranken den Riesern an Körpergröße weit überlegen waren - den Kampf in der Zone. Der Erfolg gab ihm letztendlich recht, denn mit Robin Seeberger und Garny Garcia Nivar hatte er ein für die Gastgeber unüberwindbares Bollwerk unter den Körben. Beide erreichten wieder ein „Double-Double“ indem sie sowohl im Bereich der erzielten Punkte als auch beim Kampf um die abgeprallten Bälle zweistellige Werte verbuchten.
Die Nördlinger begannen übernervös und ermöglichten nach zahlreichen Ballverlusten den Gastgebern eine 12:4-Führung. Lediglich Garny Garcia Nivar der die ersten zehn Punkte für seine Farben markierte, war es zu verdanken, dass der TSV nicht weiter in Rückstand geriet. Sechs Punkte durch Philipp Steinmeyer und ein Distanztreffer von Georgie Krastev brachten den 19:20-Anschluss. Mit Ablauf der letzten Sekunde des ersten Viertels gelang den Gastgebern ihr vierter Distanztreffer zum 23:19-Zwischenstand.
Zu Beginn der zweiten zehn Minuten waren die Oberfranken weiterhin am Drücker und auch eine von Gary Szabo genommene Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Nördlinger sahen sich nach drei Minuten mit 24:36 im Rückstand. Dann änderte sich das Bild. Nach einem von Robin Seeberger abgeblockten gegnerischen Wurfversuch schnappte sich JJ Cratit den Ball und leitete mit einem Dreipunkttreffer einen 10:0-Lauf der Gäste zum 34:36-Anschluss ein. Die Oberfranken legten zwar noch einmal nach, konnten aber nicht verhindern, dass das Viertel mit 22:20 zugunsten der Nördlinger endete und man beim Spielstand von 41:39 zum Pausengespräch ging.

Nach dem Seitenwechsel gelangen zwar den Einheimischen die ersten Punkte, allerdings erhöhten die Rieser nochmals den Verteidigungsdruck in ihrer Zone. JJ Cratit brachte nach zwei hintereinander folgenden Ballgewinnen seine Mannschaft erstmals mit 50:45 in Führung. Fünf Dreier der Hausherren verhinderten jedoch, dass sich der TSV weiter absetzen konnte und man beim Spielstand von 61:61 in den Schlussdurchgang ging.

Dieser wurde zwar von Philipp Steinmeyer per Dreier und drei weiteren Punkten von Georgi Krastev eröffnet aber die Regnitztaler gaben sich noch nicht geschlagen und holten sich in der 35-sten Minute die Führung zurück (71:70). Wieder war es JJ Cratit, der sein Team zusammen mit Robin Seeberger und Georgi Krastev in Front brachte und das Spiel in der 39-sten Minute beim Zwischenstand von 82:74 aus Sicht der Gäste gelaufen war. Die Hausherren versuchten zwar mit vermehrten Foulspielen das Blatt noch einmal zu wenden, aber sie hatten ihr Pulver von der Dreipunktelinie verschossen, während sich die Rieser den am Ende verdienten 88:74-Sieg von der Freiwurflinie sicherten.
Durch diesen Sieg sind die TSV-Herren dem Klassenerhalt ein Riesenstück näher gekommen, aber eine endgültige Entscheidung wird erst beim Heimspiel gegen Wolnzach am kommenden Samstag fallen.

Leo Emmert

Für Nördlingen dabei: Cratit 22 Punkte (1Dreier) / 6 Rebounds / 3 Steals, Lang, Scherer, Garcia 17 P / 11 R / 5 A /Steinmeyer J. 3 (1), Krastev 17 P (2) / 9 R / 2 A / 2 S, Sefranek 2 / 1R / 3 A / 1 S, Steinmeyer P. 9 (1) / 1 R / 2 A / 3 S, Seeberger 17 P / 15 R / 2A /1 S

Die erfolgreichsten Regnitztaler: Tischler n. 21, Plescher 13, Brevet 11, Tischler B. 10

 

19.03.2018

Perfektes drittes Viertel ebnet Weg für Kantersieg

TSV-Herren schicken den Tabellenvierten mit einer 46:76-Klatsche nach Hause

Das was die Nördlinger Basketballherren ihren Anhängern am Sonntagnachmittag über weite Strecken des Spiels boten, war Männerbasketball vom Feinsten. Ob rasante Steilangriffe, Einsatzbereitschaft in der Zone, von oben durch die Reuse gehämmerte Abschlüsse oder abgeblockte gegnerische Wurfversuche, die Rieser hatten an diesem Nachmittag alles im Programm. Lediglich die Würfe von jenseits der Dreipunktelinie verweigerten oftmals den Weg in den Korb. Die Nördlinger waren Herr unter den Körben und zwangen dadurch die Gäste zu Würfen aus der der Mitteldistanz und von außerhalb der 6,75 m-Linie. Dabei waren diese allerdings nur bis zum Halbzeitpfiff erfolgreich. Ein Novum war ebenfalls zu verzeichnen, denn gleich drei Rieser schafften ein sogenanntes Double-Double, indem sie in jeweils zwei Wertungsbereichen zweistellige Zahlen verbuchten. Garny Garcia Nivar eroberte dabei 14 abgeprallte Bälle und erzielte 17 Punkte. Robin Seeberger kam sogar auf 16 Abpraller sowie zwölf Zähler und gab seinen Gegenspielern durch drei Blocks das Nachsehen. Georgi Krastev hatte zwar Pech bei seinen Distanzwürfen, erzielte aber dennoch zwölf Punkte und bediente seine Mitspieler mit zehn, zum Teil genialen direkten Ballvorlagen.

Vor dem Beginn der Partie wirkte Gary Szabo sichtlich entspannt – obwohl der Tabellenvierte aus Litzendorf in Bestbesetzung antrat, denn auch er konnte, nachdem sich JJ Cratit wieder gesund gemeldet hatte, seine komplette Formation aufbieten.

Gleich nach dem Sprungball zeigte sich, dass die Rieser nicht gewillt waren erneut als Verlierer die Halle zu verlassen. Florian Sefranek sandte Georgi Krastev zum Korb und den ersten Punkten der Partie. Dieser bedankte sich beim zweiten Nördlinger Angriff postwendend und bediente den Mannschaftskapitän. Nachdem der blendend aufgelegte JJ Cratit die Einheimischen mit 7:3 in Führung gebracht hatte, sah sich der Trainer der Gäste zu einer ersten – allerdings erfolglosen – Auszeit gezwungen, denn die Rieser trugen sich nun abwechslungsweise in die Korbschützenliste ein. Erst als Gary Szabo einen Teil seiner Starter vom Feld nahm kam etwas Sand ins Getriebe. Dennoch endete das erste Viertel mit 19:15.

Ein Dreipunkttreffer durch Lukas Scherer und ein erfolgreicher Steilangriff von Philipp Steinmeyer erhöhten zunächst den Vorsprung der Rieser auf 24:15. Dann folgte allerdings ein Leerlauf, den Gäste zu einem 12:0-Gegenschlag nützten und sich mit 27:24 selbst in Führung brachten. Erst als der Nördlinger Coach seine Startformation wieder aufs Feld beorderte und Robin Seeberger einen gegnerischen Wurf abblockte, änderte sich das Bild wieder, sodass die Rieser einen knappen 32:29-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen konnten.

Befürchtungen, dass Coach Gary Szabos Schützlinge das dritte Viertel verschlafen würden, bewahrheiteten sich diesmal nicht. Die Rieser legten los wie die Feuerwehr, ließen in diesem Abschnitt keinen einzigen gegnerischen Feldkorb zu (Viertelsergebnis 22:4), und konnten mit einer stattlichen 54:33- Führung in die abschließenden zehn Minuten gehen.

Auch als Gary Szabo alle Spieler durchwechselte kam es zu keinem Bruch im Spiel. Das Gegenteil war der Fall und die Rieser Führung bis auf 76:42 ausgebaut. Der letzte Korb zum 76:46-Kantersieg gehörte Gästen.

Die Nördlinger haben nun zwar einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze, brauchen aber noch einen Sieg um völlig sicher zu sein. Für sie geht es nach einer zweiwöchigen Pause zum direkten Gegenkandidaten Regnitztal, ehe Wolnzach zum Saisonabschluss in die Hermann-Keßler-Halle kommt.

Für Nördlingen am Ball: Cratit 22 Punkte (2 Dreier), Scherer 3 (1) / 5 Rebounds / 4 Assists, Erdle, Garcia Nivar 17 / 14 Rebounds, Knie 4 (1), Schmid, Krastev 12 / 6 R / 10 A, Sefranek 4 / 3 A, Ruppert, P. Steinmeyer 2, Seeberger 12 / 16 R / 3 Blocks

Die erfolgreichsten Litzendorfer: Zach 11, Slabu 9, Rockmann 8

Leo Emmert

12.03.2018

JJ Cratit schmerzlich vermisst

Der TSV 1861 Nördlingen unterliegt ohne seinen US-Amerikaner der DJK Neustadt a. d. Waldnaab

Aus dem eigentlich fest eingeplanten Sieg der Nördlinger Basketballherren gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt wurde es nichts. Bereits vor dem Spiel gab es auf Seiten der Rieser lange Gesichter. Während die Gäste erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung auflaufen konnten, musste der Rieser Coach auf seinen besten Korbjäger verzichten. JJ Cratit laborierte an einer in Bayreuth erlittener Verletzung und hatte sich am Freitagabend für das samstägliche Spiel abgemeldet. Die Siegchancen für die Einheimischen waren dadurch zwar gesunken, aber nicht unmöglich. Georgie Krastev übernahm die Verantwortung im Angriff und verbuchte 24 Punkte – darunter fünf Dreier – und Garni Garcia Nivar beherrschte zusammen mit Robin Seeberger den Kampf um die abgeprallten Bälle (Reboundverhältnis 41:30 zugunsten des TSV). Dass es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat, lag zum einen an zehn von den Oberpfälzern verwandelten Distanzwürfen – im Normalfall gelingen ihnen durchschnittlich vier – und zum anderen an zu vielen Ballverlusten der Nördlinger im eigenen Angriffsspiel. Weitere Knackpunkte waren, dass den Neustädter Hauptpunktelieferanten Vladimir Krysl (24 Punkte) sowie Tobias Merkl (21) zu viele ungehinderte Würfe gestattet wurden und die Gäste ihnen in der Abwehr gewährte Freiräume geschickter ausnutzten als die Rieser. Das hatte zur Folge, dass die Einheimischen während der gesamten zweiten Halbzeit lediglich vier Freiwürfe zugesprochen bekamen, währenddessen sich die Gäste dreizehnmal von der Linie versuchen durften.

Zu Beginn des Spiels herrschte noch Zuversicht im Nördlinger Lager denn Georgie Krastev verwandelte gleich seinen ersten Wurfversuch von jenseits der Dreipunktelinie und die Abwehr stand. Es wurde gut gespielt und abwechslungsweise Gepunktet, so dass der gegnerische Trainer beim Zwischenstand von 15:7 erstmals zu einer Auszeit gezwungen war. Dann, als Gary Szabo seine fünf Startspieler nach und nach auf die Bank nahm, änderte sich das Bild allmählich. Die Gäste glichen aus und nur einem durch Philipp Steinmeyer kurz vor dem Ende des ersten Viertels war es zu verdanken, dass der TSV mit einer knappen 24:21-Führung gehen konnte.

Nach verschiedenen Wechseln kam noch mehr Bruch ins Nördlinger Spiel. Dies brachte den Oberpfälzern einen 10:0-Lauf ein, der erst von Florian Sefranek unterbrochen wurde. Die Neustädter waren in Fahrt und hatten sich bis zur 19-ten Minute einen 45:36-Vorsprung erspielt. Lediglich 12 Punkten von Georgie Krastev und einem glücklichen Treffer durch Lukas Scherer war es zu verdanken, dass der Nördlinger Rückstand zur Halbzeitpause nur noch fünf Punkte betrug.

Beim Spielstand von 43:48 wurden die Seiten gewechselt. Georgie Krastev läutete mit einem weiteren Dreier eine Aufholjagd ein, die durch Robin Seeberger und Philipp Steinmeyer in eine eigene 59:54-Führung umgemünzt wurde. Dann war es allerdings vorbei. Robin Seeberger und Florian Sefranek mussten verletzungsbedingt auf die Bank. Ein Umstand den die Oberpfälzer mit einem 14:0-Lauf zur eigenen spielentscheidenden 68:59-Führung nutzten.

Das Spiel endete schließlich mit 69:78. Eine unnötige Niederlage, die nicht nur dem schmerzlichen Ausfall von JJ Cratit zuzuschreiben war, sondern hauptsächlich auf dem schlechten Ausspielen der eigenen Fähigkeiten beruhte und man es versäumte die eigenen großen Spieler besser ins Spiel einzubinden.

Die Nördlinger haben allerdings die Möglichkeit diese Scharte am nächsten Sonntag, beim Heimspiel gegen die BG Litzendorf wieder auszuwetzen.

Für Nördlingen dabei: Lang, Scherer 2 Punkte / 3 Rebounds, Erdle, Garcia Nivar 12 P / 13 R, Knie 3 (1Dreier), Schmid 6 P / 5 R, J. Steinmeyer, Krastev 26 P (5) / 6 R, Sefranek 4 P / 1 R, Ruppert, P. Steinmeyer 7 P (1) / 1 R, Seeberger 9 P (1) / 12 R

Leo Emmert

05.03.2018

Nervenstärke an der Freiwurflinie beschert Sieg

Nördlinger Basketballer gewinnen beim Tabellenzweiten in Bayreuth mit 79:73 und sichern sich wichtige Punkte beim Kampf um den Klassenerhalt

 

Am Sonntagnachmittag gelang den Basketballern des TSV 1861 Nördlingen ein enorm wichtiger Schritt im Abstiegskampf. Sie bezwangen den bisherigen Tabellenzweiten mit 79:73 und entführten die Punkte aus der Bayreuther Oberfrankenhalle. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine geschlossene Verteidigungsarbeit der gesamten Mannschaft und eine hervorragende Trefferquote von der Freiwurflinie. Während die Nördlinger am vergangen Spieltag beim Spiel gegen den Tabellenführer Goldbach einen durchaus möglichen Sieg durch eine unterirdische Trefferquote von der Freiwurflinie – lediglich neun von 26 Versuchen landeten im Netz – verschenkten, waren sie in dieser Kategorie in Bayreuth nicht wieder zu erkennen. Die Rieser vergaben in der ersten Halbzeit nur einen einzigen Wurf von der Linie und hatten am Spielende 26 Treffer aus 30 Versuchen (87 Prozent !!) auf der Habenseite. Vor dem Spiel hatten sich jedoch Sorgenfaltenfalten auf der Stirn des Nördlinger Trainers gebildet, denn Garny Garcia Nivar hatte Trikot und Spielhose zuhause vergessen und ein Einsatz war daher eher unwahrscheinlich. Im „Aufwärmtrikot“ sowie ausgeliehener Hose konnte er schließlich doch noch auflaufen und fühlte sich darin sichtlich wohl, denn er erkämpfte sich mit 14 Zählern und 13 gefangenen abgeprallten Bällen ein sogenanntes „Double - Double“.

Wie bereits im Vorfeld vermutet, nahmen die Oberfranken die Partie gegen die Rieser nicht auf die leichte Schulter und Trainer John Dieckelman konnte auf seine stärkste Besetzung zurückgreifen. Aber auch Gary Szabos Schützlinge wollten es wissen und sprühten vor Tatendrang. Die Zone unter den Körben war fest in der Hand von Garny Garcia Nivar, Robin Seeberger und Tobias Schmidt. Dazu kam ein bestens aufgelegter Georgie Krastev, der sich mit insgesamt 19 Zählern, fünf Rebounds, sechs direkten Ballvorlagen und vier Ballgewinnen ein Sonderlob verdiente. Bereits im ersten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und die Führung hatte bereits sechsmal hin und her gewechselt ehe Philipp Steinmeyer mit einem Dreier und einem Korbleger den Viertelsendstand von 19:16 aus Sicht der Gäste markierte.

Auch im zweiten Durchgang, den der TSV mit 22:18 für sich entschied, konnte noch keine Aussage über den späteren Sieger getroffen werden. Immer wenn die Gäste – allen voraus JJ Cratit – per Zweipunkttreffer oder mit Freiwürfen vorlegten, konnten die Hausherren durch Dreipunkttreffer nachlegen, so dass es beim Spielstand von 34:41 in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel verhinderte zunächst ein Monsterblock durch Robin Seeberger dass die Hausherren in Führung gehen konnten ehe die Rieser mit einem 10:0-Lauf den Zwischenstand auf 42:53 schraubten. Dann kam jedoch Sand ins Getriebe. Überhastet abgeschlossene – erfolglose – Angriffe der Nördlinger, sowie unnötige Ballverluste ließen die Oberfranken innerhalb von zwei Minuten zum 53:53-Zwischenstand aufschließen ehe es Georgie Krastev gelang Sekundenbruchteile vor Ende des Durchgangs seinen Farben eine knappe 56:53-Führung zu sichern.

JJ Cratit – mit 23 Zählern wieder einmal Korbschützenkönig eines Spiels – konnte diese zwar gleich nach Beginn der abschließenden zehn Spielminuten noch weiter ausbauen, aber die Bayreuther ließen sich nicht abschütteln. Sechzig Sekunden Vor dem Spielende (Spielstand 68:72) versuchte es der Tabellenzweite noch einmal mit der Brechstange. Durch schnelle Fouls wurde die Spieluhr gestoppt und die Rieser abwechslungsweise an die Freiwurflinie geschickt, von der sie sich aber an diesem Nachmittag als treffsicher erwiesen und einen 79:73- Sieg mit nach Hause nahmen.

Dieser Sieg war für die Nördlinger ungemein wichtig, denn er bescherte einen kleinen Vorsprung auf die hinter ihnen liegenden fünf punktgleichen Mannschaften. Mit Neustadt an der Waldnaab kommt am kommenden Samstag einer dieser Teams in die Hermann-Keßler-Halle. Bei diesem im Abstiegskampf enorm wichtigen Spiel können die Rieser einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Leo Emmert

Für Nördlingen dabei: Cratit 23 Punkte, Scherer 2, Garcia 14, Knie, Schmid 2, J. Steinmeyer, Krastev 19 (2 Dreier), Sefranek 6, P. Steinmeyer 9 (1), Seeberger 4

  

25.02.2028

Zwei gewonnene Viertel reichen nicht

Nach einer Niederlage gegen den Tabellenführer stecken die Nördlinger Basketballer weiterhin im Kampf gegen den Abstieg

Eigentlich wollten die Basketballherren des TSV 1861 Nördlingen am Samstagabend dem Tabellenführer aus Goldbach ein Bein stellen, dessen seit 13 Spieltagen anhaltende Siegesserie beenden und sich selbst dem sechsten Tabellenplatz nähern.

Die Voraussetzungen waren gut, denn Trainer Gary Szabo konnte auf seine stärkste Formation zurückgreifen. Robin Seeberger präsentierte sich wieder einmal mit einer hervorragenden kämpferischen Einstellung, erreichte mit 14 Punkten und zehn gefangenen Abprallern ein sogenanntes „Double-Double“ und blockte fünf gegnerische Wurfversuche ab. JJ Cratit sammelte zuverlässig Treffer im Zweipunktebereich ein, hatte seinen brasilianischen Gegenspieler und normalen Hauptpunktelieferanten der Gäste gut im Griff und verbuchte vier Ballgewinne, hatte aber kein Glück bei seinen Distanzwürfen. Dies galt auch für Georgie Krastev, der sich aber mit sechs gefangenen Abprallern, fünf direkten Ballvorlagen und fünf Ballgewinnen positiv in Szene zu setzen wusste. Garni Garcia Nivar, im Normalfall eine Bank unter den Körben, angelte sich zwar ebenfalls zehn abgeprallte Bälle, hatte aber Pech bei seinen Abschlüssen.

Ausschlaggebend dafür, dass das Vorhaben der Nördlinger nicht klappte war neben missglückten Distanzwürfen das allgemeine Versagen von der Freiwurflinie. Mit Ausnahme von JJ Cratit der 75 Prozent seiner Freiwürfe verwandelte, vergaben die Einheimischen hier alle Hoffnungen auf einen positiven Spielausgang, denn mit lediglich neun Treffern aus 26 Versuchen kann kein Spiel gewonnen werden. Die Goldbacher, die bei ihren letzten fünf Begegnungen durchschnittlich 90 Punkte pro Partie erzielt hatten, konnten zwar auf für sie magere 72 Zähler gehalten werden, aber das reichte nicht aus, denn den Gebrüdern Jagela wurden zu viele Freiräume gewährt, die diese mit zusammen 43 Punkten – darunter sechs Dreipunkttreffer, bestraften.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Einheimischen. Georgie Krastev eröffnete die Partie nach einem Ballgewinn per Korbleger. Alles lief gut für den TSV und veranlassten den gegnerischen Trainer nachdem JJ Cratit die Rieser mit 11:3 in Führung gebracht hatte zu einer frühen Auszeit, die allerdings keine Wirkung zeigte, denn Garni Garcia erhöhte auf 17:5. Als dann aber drei Spieler der Nördlinger Startformation auf die Auswechselbank geholt worden waren kam es zu einem Knacks in der Nördlinger Offensive und Tadas Jagela münzte ihm zugestandene Freiräume in zwölf Punkte – darunter ein freier Dreipunktwurf mit der Schlusssirene des ersten Viertels, zum 19:15- Anschluss um.

Die Gäste witterten nun Morgenluft und erzielten den Ausgleich. Zwei, durch den Nördlinger Coach genommene Auszeiten brachten keine Änderung. Der anfängliche Schwung des TSV war dahin und Goldbach konnte mit einem 36:34-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.

Wer glaubte, das Bild würde sich nach dem Seitenwechsel ändern, sah sich getäuscht. Die Nördlinger fanden nicht mehr ins Spiel, vergaßen das Mannschaftsspiel, verloren sich in Einzelaktionen und ließen allein in diesem Abschnitt zehn Punkte an der Freiwurflinie liegen. Die Unterfranken allerdings nutzten dieses aus Nördlinger Sicht völlig desolate Viertel zu einer zwischenzeitlichen 58:40-Führung, die Tobias Schmid zum Viertelsende auf 44:61 verkürzen konnte.

Die Rieser gaben sich allerdings noch nicht geschlagen und besannen sich auf ihre eigenen Tugenden. Georgie Krastev, Robin Seeberger sowie JJ Cratit brachten ihre Farben wieder in Schlagdistanz und der Vorsprung der Gäste war in der 38-sten Minute auf 66:60 geschmolzen. Dann kassierten sie aber drei Entscheidungen gegen sich, die Aufholjagd war vorbei und eine bittere – wenn auch zum Großteil selbst verschuldete 62:72- Niederlage das Ergebnis.

Leo Emmert

Für Nördlingen am Ball: Cratit 22 Punkte (2 Dreier), Lang, Scherer, Garcia Nivar 6, Knie, Schmid 4, Krastev 14 (1), Sefranek 2, Ruppert, P. Steinmeyer, Seeberger 14

Die erfolgreichsten Goldbacher: T. Jagela 31, M. Jagela 12, Pereira 11

12.02.2018

Dem Tabellenvierten die Punkte abgetrotzt

Nördlinger Basketballherren besiegen Chemnitz 2 mit 71:62

Strahlende Gesichter gab es am Sonntagabend bei der Mannschaft und den Verantwortlichen, denn die Basketballherren des TSV 1861 Nördlingen hatten dem Tabellenvierten aus Chemnitz in einer spannenden Begegnung die Punkte abgetrotzt.

Die Sachsen hatten in ihrem Vorbericht angekündigt als Sieger aus Nördlingen zurückkehren zu wollen. Indem sie zwei ihrer absoluten Leistungsträger – die am Vorabend noch mit der Chemnitzer ProA-Mannschaft in Karlsruhe erfolgreich waren, von dort direkt per Bahn anreisen ließen, konnte Trainer Mohammed Haijar seine stärkste Besetzung im Ries auflaufen lassen.

Obwohl die Hausherren an diesem Nachmittag nur einen einzigen Dreipunktewurf im gegnerischen Korb unterbringen konnte – Chemnitz dagegen sieben – behielten sie in einer bis zum Ende packenden Partie die Oberhand. Dass es zum glücklichen Ende kam hatte mehrere Gründe: Dank einer aufmerksamen Verteidigung ließen die Rieser nur 62 gegnerische Zähler zu – nur einmal gelangen den Gästen im bisherigen Verlauf der Saison weniger Punkte. Die Luftwaffe der Sachsen war bei Robin Seeberger und Garny Garcia Nivar in besten Händen. Während die beiden Nördlinger zusammen auf 31 Punkte kamen, ließen sie lediglich zwölf Zähler ihrer Gegenspieler zu. Außerdem hatten sie mit JJ Cratit einen Spieler in ihren Reihen, der von den Gästen nicht ausgeschaltet werden konnte und mit 23 Punkten wieder einmal zum Korbschützenkönig wurde.

JJ Cratit eröffnete die Partie, sechs Punkte von Robin Seeberger sowie ein Zweier von Tobias Schmid, der sich mit einem Korbleger um seinen Verteidiger regelrecht herum wand, folgten und brachten den TSV mit 16:7 in Führung, ehe sich die Gäste mit sieben Zählern zurückmeldeten. Georgi Krastev, dem zwar an diesem Nachmittag das Pech an den Fingern klebte, dieses Manko aber mit guter Abwehrarbeit ausglich, erzielte den letzten Treffer zum 18:14-Viertelsendstand.

Auch der zweite Spielabschnitt begann erfolgsversprechend. Tobias Schmid und Garny Garcia Nivar bauten den Vorsprung wieder auf neun Punkte aus. Dann kam allerdings Sand ins Getriebe. Dies wussten die Gäste zu nutzen und gingen nach einem 12:0-Lauf mit 26:23 in Führung, die die Einheimischen bis zum 31:34-Halbzeitstand nicht mehr ausgleichen konnten.

Nach dem Seitenwechsel brachten JJ Cratit und Robin Seeberger die Führung zunächst wieder auf die Seite des TSV. Dann waren jedoch die Gäste wieder am Zug. Ihre Dreipunktschützen kamen zur Geltung und drehten den Spielverlauf. Beim Zwischenstand von 40:50 sah es ganz nach einer Nördlinger Niederlage aus. Aber anstelle beim nächsten Angriff ihren Vorsprung weiter auszubauen scheiterten sie an Lukas Scherer. Nach dieser Aktion ging ein Ruck durch Gary Szabos Mannschaft. Philipp Steinmeyer eröffnete einen 10:0-Zwischenspurt zum Ausgleich und JJ Cratit legte Garny Garcia Nivar einen Ball vor, den dieser mit einem krachenden Dunking in das gegnerische Netz hämmerte.

52:52 stand es zu Beginn des Schlussdurchgangs. Alles war wieder auf Null. Die ersten Zähler gehörten zwar den Gästen, diese wurden aber sofort gekontert und ließen den TSV mit 57:54 in Führung gehen. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit einem offenen Schlagabtausch weiter, bei dem die Nördlinger allerdings immer die passenden Antworten auf die Angriffe der Sachsen hatten. Als Schlusspunkt krönte Robin Seeberger seine ausgezeichnete kämpferische Leistung mit einem weiteren Dunking zum 71:62-Endstand.

Die Nördlinger haben gezeigt, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist und die Zuschauer können sich auf einen weiteren Leckerbissen freuen, denn am 24. Februar kommt der Tabellenführer aus Goldbach in die Hermann-Keßler-Halle.

Leo Emmert

Für Nördlingen dabei: Cratit 23 Punkte, Lang, Scherer, Garcia 15, Knie, Schmid 4, J. Steinmeyer, Krastev 6, Sefranek, Ruppert 1, P. Steinmeyer 6, Seeberger 16

Die erfolgreichsten Chemnitzer: Albrecht 14, Wendler 12, Jones 11  

05.02.2018

Deutliche Retourkutsche

Die Nördlinger Basketballer fegen Leipzig mit einem 89:60-Sieg aus der Halle

Knapp 300 Anhänger des Nördlinger Männerbasketballs wollten sich am Sonntagnachmittag von der Leistungsfähigkeit der erstmals in Bestbesetzung angetretenen ersten Herrenmannschaft des TSV 1861 Nördlingen überzeugen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen. Es wurde der unterhaltsame Nachmittag. Ob blitzschnelle Steilangriffe, „Dunkings“, abgeblockte gegnerische Wurfversuche oder nahtlos verwandelte Distanzwürfe, die Nördlinger hatten alles zu bieten. Für die von Coach Gary Szabo trainierte Mannschaft ging es von Beginn an darum, die im Zuge der Vorrunde in Leipzig erlittene Niederlage auszugleichen. Dazu musste ihr ein Sieg mit einer Differenz von mehr als zwölf Punkten gelingen. Dass es am Ende ein 89:60-Kantersieg wurde, lag nicht nur an einer erneut starken Angriffsleistung, sondern auch an einer aufmerksamen Verteidigungsleistung der gesamten Mannschaft und dass die gegnerische „Luftwaffe“ von Robin Seeberger und Garny Garcia Nivar nahezu komplett ausgeschaltet wurde.

Ein bestens aufgelegter Georgi Krastev eröffnete die Partie mit einem Korbleger, ließ diesem einen weiteren folgen ehe er Garny Garcia Nivar mit einer Ballvorlage zu dessen ersten Treffer bediente und einen Dreipunktetreffer zur 9:4-Führung für die Einheimischen einnetzte. JJ Cratit eröffnete in der siebten Minute einen 13:0-Lauf, den er nach einem Distanztreffer durch Tobias Schmid mit einem von oben durch den Ring gestopften Ball zur 20:8-Führung für seine Farben beendete.

Das zweite Viertel verlief relativ ausgeglichen, wurde auf Seiten des TSV durch Robin Seeberger eingeläutet und von Florian Knie mit einem Dreier zur 39:23-Halbzeitführung abgeschlossen.

Nach dem Pausentee wechselten sich zunächst JJ Cratit und Garny Garcia Nivar beim Punktesammeln ab, bis Georgi Krastev mit seinem vierten Distanztreffer die Nördlinger Führung erstmals auf 20 Punkte zum 52:32-Zwischenstand anwachsen ließ. Ein kurzzeitiges Aufbäumen der Sachsen wurde durch zwei von Tobias Schmid verwandelten Distanztreffern gestoppt, so dass es beim Stand von 62:44 in den Schlussdurchgang ging.

In diesem hatte dann JJ Cratit sein Visier einjustiert, verbuchte 13 Zähler – darunter drei Dreier – und auch Johannes Steinmeyer konnte seine Wurfkünste von jenseits der 6,75 m-Linie unter Beweis stellen. Bemerkenswert auch noch, dass die Rieser Verteidigung ab der 34-igsten Minute nur noch einen einzigen Feldkorb zuließ und sich die Gäste ihre Restpunkte bis zum 89:60-Endstand von der Freiwurflinie einsammeln mussten.

Mit diesem enorm wichtigen Sieg hat der TSV den Anschluss geschafft und befindet sich in der Mitte von fünf Mannschaften, die allesamt fünf Siege auf dem Konto stehen haben. Außerdem können sich die Rieser mit der gezeigten Leistung am kommenden Sonntag auch beim nächsten Gegner –  den Niners aus Chemnitz - für die Hinspielniederlage revanchieren.

Leo Emmert

Spielstatistik:

Nördlingen: Cratit 22 Punkte (3 Dreier) / 5 Rebounds / 4 Assists, Scherer 1 R / 2 A, Erdle, Garcia 22 P / 12 R / 1 A, Knie 3 P (1) / 2 A, Schmid 9 P (3) / 2 R, J. Steinmeyer 3 P (1), Krastev 24 P (4) / 8 R / 5 A, Sefranek 2 R / 1 A, Ruppert 2 A, P. Steinmeyer 2 P / 3 R / 3 A, Seeberger 4 P / 9 R / 2 A

Leipzig: Matthes 17 P, Klenke 10 P, Hildebrandt 11 P   

29.01.2018

85 Punkte in des Gegners Halle reichen nicht zum Sieg

Am Samstagnachmittag konnten sich die Nördlinger Basketballer in Bestbesetzung auf die lange Fahrt nach Erfurt begeben, da auch Robin Seeberger nach langer Verletzungspause und daraus resultierendem Trainingsrückstand mit von der Partie war. Eigentlich eine gute Voraussetzung um die Hinspielniederlage auszugleichen. Aber - wie vermutet - konnte Florian Gut, der Erfurter Trainer, aus dem Vollen schöpfen, da die Mannschaften des Bundesligisten Gotha, der als Kooperationspartner der Erfurter fungiert, an diesem Tag spielfrei hatten. So kam es, dass er neben sechs Spielern der Gothaer Regionalliga I – Truppe, die derzeit auf dem zweiten Platz der Regionalliga Südost steht, noch einen weiteren Pfeil aus dem Köcher ziehen konnte. Mit Lorenz Schiller, der in der vergangenen Saison in der Meistermannschaft von Gotha II und mit Gotha I im Finale der ProA-Meisterschaft stand konnte er erstmals einen weiteren 2,03 m großen Flügelspieler aufbieten. Beide Mannschaften wussten um die Wichtigkeit dieser Begegnung und gingen entsprechend engagiert zu Werke. Tempobasketball und intensive Verteidigung waren angesagt. Mit welcher Intensität gekämpft wurde zeigen 64 Foulpfiffe und 91 !! daraus resultierende Freiwürfe. Leider gipfelte dies auch in einem als unsportlich gewertetem Kopfstoß an Mehdi Ruppert.

Robin Seeberger eröffnete die Partie mit einem verwerteten Abpraller, der aber von den Hausherren prompt gekontert wurde. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel bei dem Erfurt bis zur sechsten Minute in Führung lag. Zwei Dreier durch Georgi Krastev und ein weiterer von Lukas Scherer verwandelter Distanzwurf drehten diese allerdings auf 18:16 für die Rieser. Die Antwort der Thüringer ließ nicht lange auf sich warten, so dass das erste Viertel beim Zwischenstand von 23:19 endete.

Nachdem wiederum Robin Seeberger und Georgi Krastev auf 25:24 verkürzten, erhöhte der Gastgeber auf 31:25 ehe JJ Cratit und Garny Garcia Nivar den Spieß umdrehten und die Gäste mit einem 10:2-Lauf in Front brachten (34:33). Noch zweimal wechselte die Führung, bis Philipp Steinmeyer mit sechs im Alleingang erzielten Punkten den 47:42-Halbzeitstand zugunsten der Gäste herstellte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Thüringer zwar nochmals die Intensität in der Verteidigung, konnten aber nicht verhindern, dass Georgi Krastev, Garny Garcia Nivar und JJ Cratit die Rieser Führung bis auf 67:58 ausbauten. Aber anstatt nun konzentriert weiterzuspielen, schlichen sich unnötige Ballverluste und unbedachte Einzelaktionen auf Seiten der Nördlinger ein und die Hausherren konnten bis zum Viertelsende auf 69:71 verkürzen.

Im Schlussdurchgang hatten die Hausherren die passende Antwort auf die Nördlinger Bemühungen gefunden. Ihr 2,10 m großer Center, der bereits zum Ende der ersten Halbzeit sein viertes Foul kassiert hatte überstand die gesamte zweite Hälfte unbeschadet und konnte immer wieder Nadelstiche setzen. Des Weiteren spielte sich Oliver Pahnke in den Vordergrund indem er es verstand sich allein in diesem Abschnitt 14 Freiwürfe zu ergattern. Dennoch war das Spiel bis zur 38. Minute völlig offen (88.84). Nach drei getroffenen Distanzwürfen und fünf verwandelten Freiwürfen der Erfurter war die Sache dann aber gelaufen und die Nördlinger mussten mit einer 85:99-Niederlage die Heimreise antreten.

Die Nördlinger müssen nun am kommenden Sonntag ihr Heimspiel gegen Leipzig gewinnen.

Leo Emmert

Für Nördlingen waren am Ball: Cratit 24 Punkte, Scherer 3 (1 Dreier), Garcia Nivar 18, Knie 1, J. Steinmeyer, Krastev 18 (2), Sefranek 2, Ruppert 5 (1), P. Steinmeyer 6, Seeberger 12

Die erfolgreichsten Erfurter: Schiller 24, Kassiumis 21, Pahnke 13,

23.01.2018

Erfolgreicher Sonntagsausflug

Dank eines überzeugenden 92:72-Sieges halten die Rieser engen Kontakt zu den vor ihnen liegenden Mannschaften.

 

Mit den Nachverpflichtungen von Georgi Krastev und Garny Garcia Nivar scheint es, als ob den Basketballern gelungen ist zwei Glücksgriffe zu landen. Beide Spieler haben sich bereits bestens in die Mannschaft integriert und trugen maßgeblich zum enorm wichtigen 92:72-Auswärtssieg der Rieser gegen die Dresden Titans 2 bei. Entscheidend bei diesem Erfolg war aber eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es wurde immer der besser postierte Mitspieler gesucht, mit dem Erfolg, dass sich jeder Spieler in die Korbschützenliste eintragen konnte.

Georgi Krastev eröffnete die Partie mit einem „nahtlosen“ Dreier und bediente beim zweiten Angriff Garny Garcia mit einer Vorlage zu dessen ersten Punkten im Trikot des TSV. Zwei Dreier von Mehdi Ruppert und ein Mitteldistanztreffer durch Tobias Schmid, sowie sechs Zähler durch JJ Cratit zeigten bereits im ersten Viertel, dass an diesem Nachmittag alle Spieler an einem Strang zogen. Der gegnerische Center hielt seine Mannschaft allerdings im Spiel, so dass die ersten zehn Minuten beim Zwischenstand von 16:24 endeten.

Zu Beginn konnten die Rieser zwar zunächst ihren Vorsprung erhöhen, mussten dann aber drei Distanztreffer der Sachsen zum 25:25-Ausgleich hinnehmen. Zwei Ballgewinne durch JJ Cratit – den ersten schloss er selbst per Korbleger ab und nach dem zweiten passte er auf den einschussbereiten Lukas Scherer – brachten die Rieser wieder in Führung, die von diesen bis zur Halbzeit auf 45:36 ausgebaut wurde.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Elbestädtern mit ihrem sechsten erfolgreichen Fernwurf eine kurzzeitige Annäherung. Dann starteten die Gäste wieder durch. JJ Cratit schloss einen erneuten Ballgewinn mit einem Schnellangriff ab, Garny Garcia wuchtete seine Masse in die Höhe um den Ball von oben durch den Ring zu stopfen, Florian Sefranek verwertete einen Abpraller und Georgi Krastev versenkte seinen zweiten Dreier. Vier Spieler, die abwechselnd für Punkte sorgten und den Vorsprung des TSV auf 56:43 anwachsen ließen. Auch zwei weitere Dreier der Hausherren brachte ihnen bis zum Viertelsendstand von 53:67 keine spürbare Entlastung.

Im abschließenden Durchgang zeigten die Nördlinger deutlich, dass sie an diesem Tag ihren ersten Auswärtssieg mit nach Hause nehmen wollten. Von Tobias Schmid und Florian Sefranek per „Tip-In“ erzielte Treffer, sowie ein durch Philipp Steinmeyer verwandelter Dreier sorgten dafür, dass der Vorsprung konstant blieb. Garny Garcia erledigte den Rest zum 92:72-Endstand aus Sicht der Nördlinger.

Ein Sieg der für Erleichterung sorgte und der auch für das kommende Auswärtsspiel in Erfurt – das beim Hinspiel in Nördlingen gewonnen hat – Anlass zur Hoffnung auf Revanche gibt.

(Leo Emmert)

Für Nördlingen dabei: Cratit 23 Punkte (1 Dreier), Scherer 3 (1), Garcia 23, Schmid 4, Steinmeyer J. Krastev 20 (3), Sefranek 6, Ruppert 6 (2), Steinmeyer P. 5 (1)

Die erfolgreichsten Dresdener: Msuya 24 (6), Zenker 20

15.01.2018

Wacker geschlagen, aber körperlich klar im Nachteil

Die Basketballer unterliegen in Würzburg mit 75:90.

 

Wie befürchtet, mussten die Nördlinger Basketballer am Samstagabend ohne den verletzten Robin Seeberger, beziehungsweise einem anderen großen Centerspieler gegen eine körperlich weit überlegene Würzburger Mannschaft antreten. Die Unterfranken konnten zwar ihre Größenvorteile immer wieder geschickt ausnützen aber die Rieser hielten mit einer sehr guten kämpferischen Einstellung dagegen. JJ Cratit war in bester Wurflaune und wurde mit 31 Punkten Korbschützenkönig des Abends. Neuzugang Georgi Krastev hinterließ bei seinem ersten Einsatz sowohl im Angriff – er erzielte 19 Zähler – als auch in der Verteidigung einen hervorragenden Eindruck und zeigte dass er die erhoffte Verstärkung sein wird. Schwerstarbeit verrichtete Mehdi Ruppert, der sich in der Zone ständig mit Gegner, die ihn nahezu um Haupteslänge überragten, abrackern musste. Dass es am Ende nicht zu einem Erfolg reichte, lag daran, dass Lars Buss, der Würzburger Trainer, einen Pfeil im Köcher hatte, den er erstmals in dieser Saison zum Einsatz bringen konnte. Alexander Lauts, eine Leihgabe von s.Oliver Würzburg, versenkte sieben Dreier im Korb und machte damit alle Anstrengungen der Rieser zunichte.

Die Rieser zeigten zu Beginn der Partie keinerlei Respekt vor der körperlichen Übermacht. Philipp Steinmeyer eröffnete die Partie mit einem schönen Korbleger, JJ Cratit verwandelte zwei Freiwürfe und Georgi Krastev ließ seine ersten fünf Punkte zur 9:3-Führung der Gäste folgen. Nach einer Würzburger Auszeit besannen sich die Mainfranken, brachten ihre Größenvorteile ins Spiel und konnten das erste Viertel mit einer hauchdünnen 19:18-Führung beenden.
Diese wurde anfangs des zweiten Durchgangs von Georgi Krastev mittels Korbleger und Bonusfreiwurf sofort wieder umgewandelt. Dann allerdings war das Momentum auf Seiten der „TROPICS“. Während die Nördlinger mit ihrem Wurfglück haderten, verwandelten sie vier Dreipunkttreffer, punkteten nebenher in der Zone und zogen auf 43:29 davon. Gary Szabos Mannen ließen die Köpfe aber nicht hängen sondern kämpften sich durch Treffer von Kapitän Florian Sefranek, JJ Cratit und Georgi Krastev bis zum Pausenpfiff bis auf 39:45 an den Gegner heran.
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Riesern zunächst ihren Rückstand auf 42:45 zu verkürzen, mussten dann aber einen 13:4-Lauf der Gastgeber zum 57:46-Zwischenstand hinnehmen. JJ Cratit und Mehdi Ruppert schafften es nochmals den Vorsprung der Einheimischen auf fünf Punkte zu verkürzen, diese hatten aber zum Ende des dritten Viertels das glücklichere Händchen und konnten mit einem 65:53-Vorsprung in den Schlussdurchgang gehen.

Auch im Verlauf der letzten zehn Minuten gaben sich die Rieser noch nicht geschlagen, konnten aber keine Wende herbeiführen, da die Einheimischen immer wieder kontern konnten und die Nördlinger „Zwergentruppe“ mit 90:75 besiegten.

Fazit: Mit wenigstens einem großen Spieler in der Mannschaft wäre ein Sieg gegen den Tabellenzweiten durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

L.E.

18.12.2017

Das Pech bleibt den Nördlinger Herren treu

Das oftmals zitierte Pech haftete an den Nördlinger Basketballherren auch beim Jahresabschluss. Als erstes mussten sie beim Spiel gegen Tabellennachbarn Wolnzach die beiden Schlussminuten ohne Robin Seeberger, der verletzt ausschied, verzichten und verloren anschließend das Spiel in der buchstäblich letzten Sekunde. Und als zweites erlitten zwei der Mannschaftsmitglieder am frühen Sonntagmorgen einen Autounfall. Sie hatten zwei ihrer Teamkameraden zum Flughafen beziehungsweise Busbahnhof gebracht und wurden auf der Rückfahrt in einen Auffahrunfall verwickelt. Das einzig Positive dabei: Beide konnten am Nachmittag von ihren Angehörigen aus den Krankenhäusern abgeholt werden. Die Mannschaft und deren Leitung hoffen, dass sie baldmöglichst von ihren Verletzungen genesen und wünschen ihnen gute Besserung.
Obwohl die Gastgeber erstmals in diesem Jahr mit ihrer besten Besetzung antreten konnten, ließ sich das Nördlinger Rumpfteam von den Wolnzachern nicht einschüchtern, sondern lieferte ihnen eine packende Partie. Wie spannend die Begegnung war zeigen auch die Viertelergebnisse (16:14 / 20:20 / 14:16 / 19:18). Die beiden Hauptpunktelieferanten der Einheimischen – Ole Alsen und Peter Maischak - waren bei Robin Seeberger und Goran Tomic bis zu Seebergers Ausscheiden in besten Händen und wurden weit unter ihren normalen Werten gehalten. Nicht in den Griff bekamen die Rieser allerdings Valerian Zenk, den Dritten im Bunde. Er absolvierte sein bisher bestes Spiel, verwandelte vier Dreipunktwürfe, alle der ihm zugesprochenen Freiwürfe und wurde mit 27 Punkten Korbschützenkönig des Abends. Die Rieser lieferten ihre beste Verteidigungsleistung der Saison ab und hatten mit JJ Cratit, Philipp Steinmeyer und Goran Tomic auch bestens aufgelegte Punktesammler in ihren Reihen. Dass es am Ende wieder nicht gereicht hat kann mit einem einzigen Wort beschrieben werden: Pech.
JJ Cratit eröffnete das Spiel mit einem Dreier, der allerdings von Wolnzach mit einem 9:0-Lauf beantwortet wurde. Tobias Schmid und Robin Seeberger hielten dagegen und sorgten für ein knappes erstes Viertel.
Der an diesem Tag vor Selbstbewusstsein strotzende Philipp Steinmeyer schaffte zunächst mit einem Korbleger den Ausgleich und legte einen Dreipunkttreffer nach. JJ Cratit brachte mit seinem zweiten Dreier die Rieser mit 22:19 in Führung. Diese wurde durch Goran Tomic, der in diesem Durchgang neun Zähler verbuchte und Robin Seeberger weiter ausgebaut. Ein als „unsportlich“ gewertetes Foul, dem ein „technisches“ Foul nachfolgte brachte den Hallertauern drei Freiwürfe und den Anschluss zum 24:26-Zwischenstand ein. Offene kampfbetonte Minuten bis zum 36:34-Halbzeitstand folgten.
Nach dem Seitenwechsel war es wieder Philipp Steinmeyer, der seiner Mannschaft per Fernwurf die Führung zurückbrachte. Er und JJ Cratit sammelten nun Treffer um Treffer. Die Hausherren konnten aber immer wieder Distanzwürfe im Rieser Korb unterbringen, sodass es beim Viertelendstand von 50:50 in den Schlussabschnitt ging.
Dieser sah zunächst eine überlegene Nördlinger Mannschaft. Robin Seeberger, perfekt unter dem Korb angespielt, verbuchte den ersten Treffer zu einem 8:1-Lauf der Gäste und Tobias Schmid gelang es auf Pass von Mehdi Ruppert sein Team mit 58:51 in Führung zu bringen, die allerdings von Wolnzach mit Dreipunkttreffern egalisiert wurde. Nördlingen hielt noch einmal dagegen und lag zwei Minuten vor dem Abpfiff mit 64:58 in Front. Dann folgte das oben bereits erwähnte Ausscheiden Robin Seebergers. Die Einheimischen bekamen Oberwasser und holten die Führung zurück. JJ Cratit glich zwar fünf Sekunden vor dem Spielende noch einmal aus, aber diese verbleibenden Sekunden genügte Wolnzach um das Spiel in der letzten Sekunde durch einen Freiwurf mit 69:68 zu gewinnen.
Für Nördlingen geht es nun in die Weihnachtspause, mit der Hoffnung, auf baldige Genesung ihrer verletzten Spieler.

Leo Emmert

Für Nördlingen dabei: Cratit 24 Punkte (2 Dreier), Tomic 10, Knie, Schmid 7 (1), Sefranek, Ruppert 1, Steinmeyer 19 (3), Seeberger 7

11.12.2017

Wichtiger Sieg für die Psyche

Die Basketballer gewinnen gegen den Nachwuchs von Brose Bamberg mit 68:65
Am Samstagabend gelang es den Basketballherren des TSV 1861 Nördlingen beim letzten Heimspiel des Jahres ihre Niederlagenserie zu beenden. Im Spiel gegen die Regnitztal Baskets – die hauptsächlich aus der NBBL-Mannschaft des TSV Töster Breitengüßbach bestehen und damit zum Nachwuchsprogramm des Erstligisten Brose Bamberg gehören, beherrschten sie ihren Gegner über nahezu 35 Minuten. Das Wichtigste aber war, dass sie diesmal - auch als es in den Schlussminuten noch einmal eng wurde, die Nerven behielten. Den Zuschauern wurde mit Dunkings, abgeblockten gegnerischen Würfen und teilweise schön herausgespielten Aktionen endlich wieder einmal ansehnlicher Herrenbasketball geboten.
Die Rieser zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren eine weitere Niederlage einzustecken und sprühten vor Einsatzwillen. Als JJ Cratit seinen zweiten Korb per Dunking vollendete und Philipp Steinmeyer mit einem Korbleger dem gegnerischen 2,15 m-Hünen das Nachsehen gab sah sich der Regnitztaler Trainer bereits in der dritten Spielminute zu einer ersten – allerdings erfolglosen, Auszeit gezwungen. Ein weiterer Dunking, diesmal von Robin Seeberger auf Zuspiel von Philipp Steinmeyer, der auch noch einen Dreier nachlegte, sowie ein durch Florian Sefranek abgeschlossener Steilangriff zeugten vom Siegeswillen der Rieser. Goran Tomic erzielte die letzten Zähler für den TSV im ersten Viertel, das mit 24:18 endete.
Als die Oberfranken im zweiten Durchgang nach drei Minuten auf 26:24 verkürzten, unterbrach Gary Szabo den gegnerischen Lauf mit einer Auszeit. Nach dieser verlief das Spiel – aus Sicht der Einheimischen – wieder in geordneten Bahnen und endete nach zwei erfolgreichen Freiwürfen durch Mehdi Ruppert mit dem 39:35 Halbzeitstand.
Das dritte Viertel gehörte wieder den Riesern. Goran Tomic, Robin Seeberger sammelten unter dem Korb die Punkte ein, Johannes Steinmeyer verwandelte einen schön herausgespielten Dreipunktewurf und Tobias Schmid verwertete einen von Goran Tomic erkämpften Abpraller zum 55:45-Viertelsendstand.
Nach einem Dreier von JJ Cratit und zwei Korblegern durch Kapitän Florian Sefranek zeigte die Anzeigetafel einen Spielstand von 62:48 auf. Das Spiel schien gelaufen. Aber die Gäste stellten nun um, ließen keinen normalen Feldkorb der Einheimischen mehr zu und versuchten durch vermehrtes Foulspiel das Blatt zu wenden. Mit dieser Taktik verkürzten sie den Vorsprung der Nördlinger, so dass dieser bei noch zu spielenden zwölf Sekunden auf 67:64 geschrumpft war. Ein Freiwurftreffer der Regnitztaler zum 67:65 brachte die Rieser nochmals in Ballbesitz und Coach Gary Szabo nahm fünf Sekunden vor Spielende seine letzte Auszeit, mit dem Vorteil, dass seine Mannschaft in der gegnerischen Hälfte Einwurf hatte. Goran Tomic wurde gefoult, behielt an der Linie die Nerven und sicherte mit einem Treffer den zwar knappen aber verdienten 68:65-Sieg.

04.12.2017

Gut verteidigt, aber schwache Freiwurfquote verhindert Sieg

 

Die Nördlinger Basketballherren sind wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Am vergangenen Sonntag wollten sie es jedoch wissen und traten entsprechend engagiert beim Tabellenvierten der BG Litzendorf an. Das Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften war bis in die Schlusssekunden vollkommen offen und stand ganz unter dem Zeichen gegnerische Punkte zu verhindern. Allerdings hatten die Rieser mit mehreren Handicaps zu kämpfen. Bereits in der zweiten Minute knickte Robin Seeberger um und musste zur Behandlung auf die Bank. Dies hinderte ihn aber nicht daran im späteren Verlauf gegnerische Wurfversuche reihenweise abzublocken und zusammen mit JJ Cratit zum eifrigsten Punktesammler zu werden. Mitte des zweiten Viertels erwischte es dann Florian Sefranek, der ein von ihm begangenes Foul – das von den Schiedsrichtern als sogenanntes unsportliches Foul gewertet wurde – kommentierte, dafür ein technisches Foul kassierte und die Halle verlassen musste. Dennoch hätte es für ein Erfolgserlebnis gereicht, wäre da nicht die Freiwurfquote gewesen. Gary Szabos Schützlinge, die im Training nahezu 100 Prozent ihrer Würfe von der Linie treffen, konnten an diesem Nachmittag nur sieben von 21 ihnen zugesprochenen Freiwürfen im gegnerischen netz unterbringen.
Beide Mannschaften begannen mit einer intensiven Zonenverteidigung. Während das Litzendorfer Abwehrbollwerk von JJ Cratit, Philipp Steinmeyer und Florian Sefranek geknackt werden konnte, gelang den Hausherren bis zur achten Minute kein Punkt unter dem Nördlinger Korb. Allerdings hatten sie ihre Visiere gut eingestellt und versenkten bis dahin drei Dreipunkttreffer. Das Viertel endete 14:12.
Nachdem Florian Sefranek die Halle verlassen musste dominierten zunächst die Oberfranken und zogen auf 22:14 davon. Dann hatten sich die Rieser wieder gefangen. Mit vereinten Kräften holten sie Zähler für Zähler auf und Johannes Steinmeyer brachte sein Team kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Distanzwurf mit 30:29 in Führung.
Auch das dritte Viertel stand ganz im Zeichen der Abwehrreihen und endete beim Spielstand von 38:35.
Zu Beginn des Schlussdurchgangs glich Goran Tomic die Führung der Hausherren aus und die Begegnung blieb weiterhin vollkommen offen. Beide Mannschaften sammelten nun abwechselnd Punkte. In der letzten Spielminute (Spielstand 55: 51) versuchten zwar die Nördlinger durch Foulspiel die Uhr zu stoppen, um in Ballbesitz zu kommen, aber die Litzendorfer verwandelten die ihnen dadurch zugesprochenen Freiwürfe nahezu fehlerfrei und konnten einen glücklichen 59:54-Heimsieg feiern, während sich die Nördlinger mit einer weiteren bitteren Niederlage im Gepäck auf den durch das Schneechaos verursachten beschwerlichen Heimweg machen mussten.
Das Spiel hat allerdings auch gezeigt, dass die Nördlinger besser sind als ihr derzeitiger Tabellenstand aussagt. Das einzige was ihnen fehlt, ist das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Am kommenden Samstag können sie gegen den Tabellennachbarn zeigen was tatsächlich in ihnen steckt.

26.11.2017

Da war mehr drin

Kollektiver Aussetzer der Rieser Mitte des zweiten Viertels vereitelt möglichen Sieg
Eigentlich hatten sich die Nördlinger Basketballer vorgenommen am Samstagabend mit einem Sieg aus der Oberpfalz zurückzukehren. Allerdings hatten sie wohl vergessen, dass auf Seiten der Gegner ein bekannt guter Dreipunktschütze steht, der dies auch diesmal unter Beweis stellte. Im Gegensatz zu ihm hatte Philipp Steinmeyer, der im letzten Spiel noch drei Fernwürfe im gegnerischen Korb versenkte, Pech mit seinen Wurfversuchen. Dennoch hätte es für einen Sieg reichen können, wäre es nicht Mitte des zweiten Viertels – Nördlingen führte zu diesem Zeitpunkt mit 30:25 – zu einem Foulpfiff gegen Goran Tomic gekommen, dem ein technisches Foul folgte. Dies führte auf Seiten der Rieser zu einer totalen Verunsicherung, gefolgt von einem kollektiven Aussetzer und bescherte den Einheimischen einen 16:2-Lauf.
Die Rieser starteten hochmotiviert in die Begegnung, die von Goran Tomic mit einem eingetippten Ball eröffnet wurde, den die Neustädter jedoch sofort mit einem Dreier beantworteten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie bei der die Führung bis zum Viertelsendstand von 23:22 zehnmal hin und her wechselte.
Der Beginn der zweiten zehn Minuten gehörte dem TSV. Die Zone wurde von Robin Seeberger und Goran Tomic beherrscht. Florian Sefranek, Mehdi Ruppert und JJ Cratit brachten ihre Mannschaft mit 30:25 in Front. Nördlingen war am Drücker. Dann folgte jedoch die oben erwähnte Situation. Ein an Goran Tomic begangenes (gepfiffenes) Foul wurde in ein von ihm verübtes Angreifer-Foul umgewandelt. Er musste auf die Bank. Die Einheimischen hatten nun Oberwasser. Während die Rieser, nun sichtlich geschwächt, keinen erfolgreichen Angriff mehr zustande brachten, drehten die Oberpfälzer auf und konnten mit einer 41:32-Führung in die Halbzeitpause gehen.
Nach dem Seitenwechsel verhinderte Robin Seeberger mit zwei seiner insgesamt sechs abgeblockten gegnerischen Wurfversuche, dass der Rückstand sich weiter vergrößerte und schaffte anschließend zusammen mit Florian Sefranek den 40:41-Anschluss. Selbst als die Oberpfälzer nochmals sieben Punkte in Serie vorlegten hatten sich die Rieser noch nicht aufgegeben und konterten zum 48:47-Zwischenstand.
Beim Spielstand von 52:47 ging es den letzten Durchgang. Robin Seeberger konnte wiederum verkürzen und Hoffnung auf eine Wende kam auf. Als aber Goran Tomic mit seinem vermeintlich letzten Foul auf die Bank geholt wurde, bekamen die Neustädter ein Übergewicht unter den Körben. Dennoch hielt JJ Cratit seine Farben bis zum 59:53-Zwischenstand im Spiel. Zwei Dreier der Einheimischen eröffneten für diese einen 10:0-Lauf und brachten die Vorentscheidung. Die Nördlinger mussten mit einer 73:62-Niederlage den Heimweg antreten.

Leo Emmert

Für Nördlingen am Ball: Cratit 23 Punkte (1 Dreier), Pollithy 3 (1), Tomic 6, Knie 5 (1), Schmid 1, Steinmeyer J., Sefranek 4, Ruppert 2, Steinmeyer P. 2, Seeberger 16 (1)
Die erfolgreichsten Gegner: Meißner 14, Krysl, Saro 11, Stych 11

20.11.2017

Entscheidung zu Beginn des letzten Viertels

Die Basketballherren müssen sich auch Bayreuth geschlagen geben

Eigentlich hatten sich die Nördlinger Basketballherren vorgenommen ihre Niederlagenserie am Sonntag zu beenden. Dass dies ausgerechnet gegen den auf dem dritten Tabellenplatz stehenden BBC Bayreuth 2 geschehen sollte kam nicht von ungefähr, denn Trainer Gary Szabo konnte auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen. Aber auch die von John Dieckelman – vormals Trainer der Weißenhorn Youngstars und Assistenzcoach des Ulmer Erstligateams – betreuten Oberfranken konnten in Bestbesetzung antreten und waren nicht gewillt die Punkte in Nördlingen zu lassen. Die Mannschaft besteht aus einer Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten und hat mit dem 2,11 m großen US-Amerikaner Matthew Husek einen Alleskönner in ihren Reihen. Dennoch wäre ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, wenn die Nördlinger die Bayreuther Dreipunktschützen besser verteidigt und sich weniger Ballverluste geleistet hätten, die vom Gegner immer wieder zu Punkten aus Schnellangriffen genutzt wurden. Erschwerend kam hinzu, dass die Wurfquote der Einheimischen weit unter Normalniveau blieb. Lediglich Kapitän Florian Sefranek, der alle seine Wurfversuche in Treffer verwandelte und JJ Cratit der 67 Prozent aus dem Zweipunktebereich traf, waren in Normalform.
Die ersten Punkte der Partie wurden durch die Gäste erzielt, die von JJ Cratit und Florian Sefranek per eingetippten Ball beantwortet wurden. Dennoch gelang den Gästen sich bis zur fünften Minute auf 17:10 abzusetzen, was den Nördlinger Coach zu einer Auszeit veranlasste. Daraufhin schafften die Rieser den 17:19-Anschluss, konnten aber nicht verhindern, dass das erste Viertel mit einem 19:24-Rückstand beendet wurde.
Der beginn der zweiten zehn Minuten ließ wieder Hoffnung aufkommen. JJ Cratit, Robin Seeberger, Philipp Steinmeyer und Goran Tomic brachten durch einem 12:2-Lauf die Rieser mit 31:30 in Führung. Dann schlichen sich wieder Fehler ein, die die Gäste in eine eigene 44:36-Führung ummünzten. Lukas Scherer - mit zwei verwegenen Aktionen – und Robin Seeberger, der zwar im Angriff etwas glücklos agierte sich aber zehn Abpraller erkämpfte, konnten zwar den Abstand etwas verkürzen, aber nicht verhindern, dass es mit einem Rückstand von 42:51 in die Kabine ging.
Nach dem Seitenwechsel schloss der TSV nochmals zum 51:53- Zwischenstand auf. Doch anstatt nachzusetzen wurden wieder Ballverluste produziert, die von den Gästen prompt in einen 10:0-Lauf umgemünzt wurden. Lediglich Mehdi Ruppert hielt seine Mannschaft mit sechs Zählern einigermaßen im Spiel, so dass es beim Stand von 57:69 in den Schlussabschnitt ging.
Zwölf Punkte Rückstand sind aufholbar. Nicht jedoch an diesem Abend. Was folgte, waren Ballverluste auf Seiten der Einheimischen und die Dreier Nummer sieben und acht auf Seiten der Gäste. Bayreuth war auf 79:59 enteilt und das Spiel gelaufen. Die Rieser konnten bis zum Endstand von 76:90 nur noch Ergebniskorrektur betreiben.

13.11.2017

Großer Kampf wird nicht belohnt

Die Nördlinger Herren unterliegen nach spannendem Spiel in Goldbach und müssen dabei ab Mitte des dritten Viertels ohne Trainer auskommen
Die Nördlinger Basketballherren hatten sich am Samstagabend etliches vorgenommen. Die Voraussetzungen waren gut, denn Coach Gary Szabo konnte sein Team erstmals in nahezu vollständiger Besetzung antreten lassen, auch wenn der Gegner mit gehörigem Rückenwind antreten konnte und die letzten beiden Spiele gewonnen hatte.
Die Rieser begannen furios. Robin Seeberger griff sich einen Abpraller am gegnerischen Brett und markierte die ersten Punkte. Nachdem auch noch Philipp Steinmeyer sechs Zähler nachlegte sah sich der Goldbacher Trainer beim Spielstand von 0:8 zu einer frühen Auszeit gezwungen. Diese verpuffte allerdings, denn Robin Seeberger brachte seine Mannschaft mit 12:0 in Front. Dann hatten sich die Hausherren gefangen. Erfolglose Einzelaktionen der Rieser gepaart mit unnötigen Ballverlusten wurden von ihnen mit Steilangriffen beantwortet und ließen sie zum 12:14-Zwischenstand aufschließen. JJ Cratit und Florian Sefranek drückten noch einmal auf das Gaspedal und sicherten dem TSV eine 21:12- Führung zum Ende des ersten Viertels.
Die Rieser konnten auch zu Beginn des zweiten Durchgangs ihren Vorsprung behaupten. Dann kassierte allerdings Robin Seeberger sein drittes Foul und musste vorsichtshalber auf die Bank.

In dieser Phase bekam auch noch Gary Szabo, der sich allzu heftig über Schiedsrichterentscheidungen beschwerte, ein technisches Foul aufgebrummt. Umstände die die Nördlinger von der Rolle brachten und von den Einheimischen genutzt wurden um dem Spiel einen neuen Verlauf zu geben. Insbesondere die litauischen Gastspieler sowie der brasilianische Spielmacher auf Seiten der Goldbacher hatten nun Oberwasser und brachten ihre Mannschaft bis zur Halbzeitpause mit 40:36 in Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Nördlinger kein geeignetes Mittel um die schnellen Spieler der Goldbacher zu stoppen. Lediglich Goran Tomic, der in diesem Abschnitt neun Punkte erzielte und Alex Pollithy konnten Treffer für die Gäste verbuchen. Weitere Verunsicherung brachte in der 26. Minute das zweite technische Foul gegen den Nördlinger Trainer, der daraufhin die Halle verlassen musste. Goldbach erarbeitete sich in der Folge bis zum Viertelsende einen scheinbar beruhigenden 63:48-Vorsprung.
Doch die Messe war noch nicht gelesen. Mit Florian Sefranek als „Ersatz-Coach“ an der Seitenlinie begannen die Rieser einen wahren Sturmlauf und verkürzten mit einem 12:0-Lauf innerhalb von drei Minuten auf 63:60. Sie verpassten aber in der 36. Minute (Spielstand 68:67) selbst in Führung zu gehen, da die Hausherren in den entscheidenden Momenten immer wieder einen Dreipunktetreffer dagegensetzen konnten. Das Spiel war bis zum Schlusspfiff beim Endstand von 79:73 völlig offen und Goldbach die glücklichere Mannschaft.
Für die Nördlinger geht es nun am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des BBC Bayreuth weiter.
Für Nördlingen Dabei: Cratit 20 Punkte (3 Dreier), Pollity 3, Scherer, Tomic 16 (1), Knie, Schmid 2, Steinmeyer J., Sefranek 6, Ruppert, Steinmeyer P. 16 (2), Seeberger 10
Die erfolgreichsten Goldbacher: Pereira 29, Jagela T. 22, Jagela M. 10

30.10.2017

Ohne Antriebsmotor und Punktegarant

TSV vergibt mögliche Siegchance in Chemnitz

Am Samstagmorgen gab es bei der Abfahrt der TSV-Herren lange Gesichter. Nachdem schon vorher bekannt war, dass mit Florian Sefranek der wichtigste Antriebsmotor berufsbedingt fehlen würde musste Trainer Gary Szabo auch noch auf den erkrankten JJ Cratit verzichten. Dennoch war man zuversichtlich die Punkte, mit Hilfe des entsprechenden Schlachtplanes, aus der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle entführen zu können, denn mit Robin Seeberger und Goran Tomic war die Nördlinger Luftwaffe wieder komplett. Außerdem hatten die Rieser lautstarke Unterstützung dabei, denn die UN 96 hatte sich kurzfristig zu einer „Nostalgie-Fahrt“ nach Sachsen entschlossen und veranstalteten einen Höllenlärm in des Gegners Halle. Dass es zu keinem Sieg reichte war verschiedenen Umständen zuzuschreiben. Zum Einen verstanden es die Rieser nicht ihre großen Spieler in Szene zu setzen, da speziell Robin Seeberger nur durch Foulspiel zu stoppen gewesen wäre. Zum Anderen ließ die mannschaftliche Geschlossenheit zu wünschen übrig. Immer wieder wurde der Ball bei Einzelaktionen vertändelt und den Chemnitzern einfachste Punkte geschenkt. Außerdem hatten die Rieser wieder kein Zielwasser für die Würfe von jenseits der Dreipunktelinie getankt. Während die Sachsen acht Dreier im Korb versenkten fand auf Seiten der Nördlinger kein einziger Ball den Weg ins Netz.
Nach einem holprigen Beginn lagen die Nördlinger in der fünften Minute mit 8:5 in Führung, ehe einer der Leihgaben aus dem Chemnitzer ProA-Kader das Kommando übernahm und den Gästen neun Punkte ohne Gegentreffer einschenkte. Die Einheimischen waren am Drücker. Auch eine Auszeit des Nördlinger Trainers änderte daran nichts, denn Chemnitz ließ einen weiteren 11:0-Lauf folgen und stellten bereits zum Ende des ersten Viertels (23:11) die Weichen auf Sieg.
Im zweiten Durchgang verstanden es die Rieser besser ihre großen Spieler ins Spiel zu bringen und diesen ausgeglichen zu gestalten, aber Chemnitz hatte nach Nördlinger Ballverlusten immer wieder die passende Antwort parat und konnte mit einer 39:26-Führung in die Halbzeitpause gehen.
Ein kurzes Aufbäumen der Rieser nach dem Seitenwechsel wurde von den Einheimischen prompt zum 51:31-Zwischenstand beantwortet. Die Rieser fanden sich anschließend wieder besser zurecht und konnten ihren Rückstand bis zum Beginn der letzten zehn Minuten auf 36:51 verkürzen.
Die Nördlinger verloren zwar auch diesen Abschnitt nur knapp, mussten aber mit einer herben 46:63-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Bleibt die Hoffnung, dass nach dem kommenden spielfreien Wochenende alle Leistungsträger wieder gesund sind und die Niederlagenserie gestoppt werden kann.

Für Nördlingen am Ball: Pollithy, Lang 2 Punkte, Scherer 4, Tomic 12, Knie 4, Schmid 2, Steinmeyer J., Steinmeyer P. 9, Seeberger 13
Für Chemnitz erfolgreich: Wendler 14, Hoppe 12

23.10.2017

Rumpftruppe schlägt sich wacker

Pech beim Wurf verhindert Überraschungserfolg in Leipzig
Bereits während der Woche hatte sich herauskristallisiert, dass sich die Personalsituation der Nördlinger Basketballer weiter verschlimmern würde. Nach dem Ausfall von fünf Spielern standen für die erste Auswärtsfahrt nur noch eine Resttruppe von neun Mitreisenden zur Verfügung. Als weitere Erschwernis kam ein „freudiges Ereignis“ im Hause Szabo hinzu. Der Trainer war am Donnerstag Vater einer Tochter geworden und deshalb verständlicherweise zuhause unabkömmlich. Seine Aufgaben wurden auf Alex Pollithy und Tobias Schmid übertragen. Sie bewerkstelligten dies hervorragend und hätten, bei etwas mehr Wurfglück der Mannschaft, durchaus die Punkte aus Leipzig entführen können.
Die Rieser zeigten keinerlei Respekt vor der groß gewachsenen sächsischen Truppe und waren gut auf die Hauptkorbschützen der Einheimischen eingestellt. Robin Seeberger, der sich wieder einmal gegen eine gegnerische Übermacht unter den Körben durchsetzen konnte und JJ Cratit brachten in einem korbarmen ersten Viertel ihre Mannschaft mit 13:11 in Führung.
Auch das zweite Viertel ging an die Rieser. Nachdem sich nun auch Tobias Schmid, Philipp Steinmeyer, Lukas Scherer und Mehdi Ruppert beim Punktesammeln beteiligten konnte der TSV einen kleinen 30:26-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen. Allerdings zeigte sich bereits in diesem Durchgang das Hauptmanko der Rieser an diesem Nachmittag: Ihre Weitwürfe fanden nicht den Weg in den Korb sondern kullerten immer wieder heraus.
Nach dem Seitenwechsel gelang es zwar JJ Cratit und Robin Seeberger die Nördlinger Führung auf 33:26 auszubauen, dann kam es jedoch knüppeldick. Zunächst kassierte Robin Seeberger sein drittes Foul, knickte bei dieser Aktion um, musste für den Rest des Viertels auf die Bank und die Rieser waren ohne Luftwaffe. Tobias Schmid und Mehdi Ruppert versuchten zwar diese Schwächung zu kompensieren, konnten aber die körperliche Übermacht der Gastgeber nicht ausgleichen, da auch noch JJ Cratit sein drittes Foul kassierte und entsprechend vorsichtiger agieren musste. Dennoch gelang es dem TSV bis zur 27. Minute eine knappe 40:37-Führung zu behaupten. Nördlinger Fehlversuche und Ballverluste nutzten die Hausherren um nach einem 8:0-Lauf selbst die Führung zu übernehmen.
Beim Spielstand von 47:42 ging es in die letzten zehn Minuten. Die Rieser gaben noch nicht auf, sondern glichen noch einmal zum 47:47-Zwischenstand aus. Diesem Nördlinger Zwischenspurt ließen die Leipziger jedoch zwei glückliche Dreipunkttreffer und vier Punkte am Brett folgen, so dass in der 37. Minute die Vorentscheidung gefallen war. Der Entstand von 67:55 täuscht über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg, in dem sich die Nördlinger Rumpftruppe beachtlich geschlagen hatte und nur haarscharf an einer Überraschung vorbeischrammte.

Für Nördlingen am Ball: Cratit 24 Punkte, Pollithy 2, Lang, Scherer 2, Schmid 6, Steinmeyer J., Ruppert 2, Steinmeyer P. 9 (1 Dreier), Seeberger 10
Für Leipzig Erfolgreich: Schmiedel 14 (4 Dreier), Lopez- Barcelay 10

16.10.2017

Vorhaben nicht verwirklicht

Nördlingen unterliegt den mit Verstärkung angetretenen Gästen aus Erfurt
„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Dieser alte Spruch hat sich am Freitag beim Spiel der Nördlinger Basketballer gegen den BC Erfurt wieder einmal bewahrheitet. 33 Punkte von JJ Cratit sowie 17 Zähler durch Robin Seeberger, der wieder aufopferungsvoll kämpfte und auch noch 20 abgeprallte Bälle sicherte, waren nicht genug. Die Rieser Korbballer konnten ihr Vorhaben mit einem Punktepolster in die nun anstehende Auswärtsserie zu gehen, nicht verwirklichen.
Wie vermutet, traten die Thüringer mit „Leihgaben“ vom großen Bruder aus Gotha an, sodass Trainer Florian Gut seine Mannschaft in Bestbesetzung aufs Feld schicken konnte. Gary Szabo hingegen musste auf den gesperrten Goran Tomic sowie die verletzten Florian Erdle und Florian Knie verzichten.
Eine personelle Unterbesetzung war dem TSV zu Beginn der Partie nicht anzumerken. Speziell JJ Cratit, der mit einem Dreier eröffnete und Robin Seeberger, der im ersten Abschnitt bereits drei gegnerische Wurfversuche abblockte, waren in bester Spiellaune. Nach sieben Spielminuten zeigte die Anzeigetafel einen 19:6-Zwischenstand an und es schien sich ein entspannter Abend anzubahnen. Nach einer Erfurter Auszeit änderte sich das Bild allerdings. Während die Gäste durch einen Dreipunkttreffer und höhere Intensivität ins Spiel fanden, machten sich auf Seiten der Einheimischen Ballverluste und Fehlversuche von jenseits der 6,75m-Linie breit. Mit der Folge, dass der Vorsprung bis zum Viertelsende auf 21:15 schmolz.
Im zweiten Durchgang hatten die Gäste ein weiteres Manko auf Seiten der Nördlinger entdeckt. Die Trefferquote von der Freiwurflinie. Durch vermehrtes Foulspiel wurden Gary Szabos Schützlinge immer wieder an die Linie geschickt, konnten aber nur sechs von 15 ihnen zugesprochenen Freiwürfen verwerten. Dennoch gelang es JJ Cratit und Philipp Steinmeyer ihre Mannschaft bis zur 18. Spielminute in Front zu halten (Zwischenstand 34:27). Drei erfolgreiche Dreier der Gäste ließen diese erstmals in Führung gehen, die aber von Robin Seeberger durch einen Tipp-in beim Ertönen der Sirene zum Ende der Viertelszeit zurückgeholt wurde.
Beim Spielstand von 57:56 ging es in die letzten zehn Minuten, zu deren Beginn JJ Cratit den Nördlinger Vorsprung auf 60:57 ausbauen konnte. Dann waren die Gäste wieder am Drücker. Individuelle Fehler der Einheimischen wurden in einen eigenen 10:0-Lauf umgemünzt und der Spielstand auf 60:67 gedreht. Auch ein letztes Aufbäumen der Rieser brachte keine Wendung mehr und sie mussten sich den Gästen mit 68:83 geschlagen geben, auch wenn dieses Ergebnis nicht dem Spielverlauf gerecht wird, da die Partie bis zur 38. Minute völlig offen war.

Für Nördlingen waren dabei: Cratit 33 Punkte (2 Dreier) / 5 Rebounds, Pollithy 1P / 2 R, Lang, Scherer 2 R, Geyer, Schmid 3 P (1), J. Steinmeyer, Sefranek 1 R, Ruppert 1 P / 2 R, P. Steinmeyer 13 P / 1 R, Seeberger 17 P / 20 R

Die erfolgreichsten Erfurter: Lange 15, Mecke 17, Kassiumis 16

09.10.2017

Zweiter Sieg im zweiten Spiel
Nördlinger besiegen die Titanen aus Dresden

Die Nördlinger Basketballer konnten am Samstagabend gegen die Dresden Titans 2 ihren zweiten Heimsieg verbuchen. Bevor es allerdings soweit war, hatte Coach Gary Szabo Sorgenfalten auf der Stirn, denn er musste gleich auf drei Spieler verzichten. Chris Geyer fing sich im vorangegangen Spiel einen Ellbogenschlag ins Gesicht ein und musste mit genähter Unterlippe und Gehirnerschütterung pausieren. Als Nächster meldete sich Florian Knie ab. Besonders hart traf ihn eine Entscheidung des Staffelleiters der Liga. Bereits am Mittwoch hatte sich angekündigt, dass weiteres Unheil drohte, denn Goran Tomic hatte sich nach dem Spiel vom vergangenen Wochenende gegenüber einem Schiedsrichter zu einer als äußerst unsportlich gewerteten Aussage hinreißen lassen. Am Freitag folgte die Entscheidung. Der Spieler wurde für drei Pflichtspiele vom Spielbetrieb suspendiert und die Luftwaffe der Rieser war arg dezimiert.
Auf Robin Seeberger kam wieder Schwerstarbeit zu, die er mit Unterstützung von Florian Erdle, Tobias Schmid und Mehdi Ruppert hervorragend meisterte. Gut, dass an diesem Abend die Würfe von außen ihren Weg in die Reuse fanden. Philipp Steinmeyer und Alex Pollithy netzten insgesamt fünf Dreier ein und sorgten damit für spürbare Entlastung in der Zone.
Die ersten Punkte der Begegnung gehörten den Gästen. Diese wurden von Robin Seeberger, JJ Cratit und Philipp Steinmeyer prompt beantwortet und in eine 9:4-Führung für die Einheimischen gedreht. Die Sachsen ließen sich jedoch nicht abschütteln. Lukas Scherer sicherte per Korbleger einen knappen 18:17-Vorsprung zum Viertelsende.
Auch im zweiten Durchgang war die Partie zunächst völlig offen. Coach Gary musste JJ Cratit – nach dessen zweiten Foul – vom Feld nehmen. Dies nutzten die Elbstädter um die Führung zu gehen. Nach einer Nördlinger Auszeit änderte sich das Bild wieder. Auf ein Zuspiel von JJ Cratit zu Philipp Steinmeyer verwandelte dieser seinen zweiten Dreier und läutete damit einen Zwischenspurt der Rieser ein, der schließlich zum 35:30-Halbzeitstand führte.
Nach dem Seitenwechsel gelang es Nördlingen in der 24-igsten Minute erstmals zweistellig (42:32) in Führung zu gehen. Ein nun folgendes Aufbäumen der Elbstädter wurde von Alex Pollihty und Florian Erdle gestoppt, so dass es beim Spielstand von 51:44 in die letzte Kurzpause ging.
Die letzten zehn Spielminuten wurden durch einen erfolgreichen Dreipunktewurf von Robin Seeberger eingeläutet. Sechs Punkte von Tobias Schmid und ein weiterer Dreier durch Alex Pollithy sorgten bis zum Beginn der Schlussminute für einen sicheren 69:55-Vorsprung. Am verdienten 73:69-Sieg der Rieser konnte auch die Taktik der Gäste nichts ändern mit vermehrten Foulspielen die Spieluhr anzuhalten.
Bereits am kommenden Freitag geht es für die Nördlinger mit einem Heimspiel gegen Erfurt weiter.
Für Nördlingen dabei: Cratit 20 Punkte, Pollithy 9 P (2Dreier), Lang, Scherer 2, Erdle 3, Schmid 6, Steinmeyer J., Sefranek 2, Ruppert, Steinmeyer P. 14 (3), Seeberger 17 (1)
Die erfolgreichsten Dresdener: Zenker 15, Niendorf 14, Haas 12

02.10.2017

Der Anfang ist gemacht
Nördlingen besiegt den Favoriten aus Würzburg mit 71:63 nicht zuletzt dank einer hervorragenden Vorstellung von Robin Seeberger.
Am Samstagabend hieß es für das neu formierte Team der Basketballherren erstmals Farbe zu bekennen, denn mit der TG TROPICS Würzburg, dem letztjährigen Drittplatzierten kam gleich einer der Titelfavoriten in die Hermann-Keßler-Halle.
Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen ein ausgeglichenes – bis in die Schlussminuten spannendes – Spiel, bei dem Robin Seeberger mit 23 Punkten zum Spieler des Abends wurde. Dicht gefolgt von JJ Cratit, der sich besonderer Aufmerksamkeit seiner Gegenspieler „erfreuen“ durfte und sich zehn seiner 21 Zähler von der Freiwurflinie holen musste.
Die ersten Punkte der neuen Saison erzielte Philipp Steinmeyer, auf Zuspiel von Goran Tomic. Robin Seeberger und Kapitän Florian Sefranek legten zum 7:2 nach. Dann waren die Gäste am Drücker, gingen in der fünften Minute 9:7 in Führung und gaben diese bis zum Viertelendstand von 14:18 nicht mehr ab.
Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs bauten die Mainfranken ihren Vorsprung auf 20:14 aus. Die Nördlinger ließen sich jedoch nicht abschütteln, obwohl Coach Gary Szabo gezwungen war die durch Fouls belasteten Spieler JJ Cratit und Goran Tomic auf die Bank zu holen. Einem Ballgewinn durch Lukas Scherer, den Robin Seeberger per Dunking verwandelte, ließ dieser auch noch einen Korbleger zum 32:29-Halbzeitstand folgen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung völlig offen, bis JJ Cratit, von Florian Sefranek zum Steilangriff geschickt wurde und diese Vorlage von oben durch den Ring hämmerte. Mit vereinten Kräften erarbeiteten sich die Rieser nun einen zweistelligen Vorsprung und gingen mit einem 58:48-Vorsprung in die abschließenden zehn Minuten.
Die Gäste gaben sich jedoch noch nicht geschlagen, verbuchten sechs Punkte in Folge und kamen noch einmal gefährlich nahe (58:54). Diesem Aufbäumen ließen Robin Seeberger, Philipp Steinmeyer und JJ Cratit einen 9:0-Lauf folgen und stellten damit die Weichen endgültig auf Sieg. In den Schlussminuten übernahm JJ Cratit endgültig die Verantwortung, ließ einen weiteren Dunking folgen und schloss seine gute Vorstellung mit zwei getroffenen Freiwürfen ab. Die Gäste erzielten zwar in der Schlussminute noch einmal sechs Punkte den verdienten Nördlinger 71:63-Heimsieg nicht mehr gefährden.
Für Nördlingen am waren am Ball: Cratit (21 P), Pollithy, Scherer (2), Erdle, Geyer, Knie, Schmidt (3), Sefranek (5), Ruppert, P. Steinmeyer (10), Seeberger (23)
Die erfolgreichsten Würzburger: Gröning (13), Horzella (12), Berberich (11)